FC Thun – Goalie Spycher: Alle Namen auf Spickzettel sind falsch!
Der FC Thun übersteht einen Penalty-Krimi gegen den FC Schaffhausen. Tim Spycher wird zum Elfmeter-Killer – gibt aber ein Geständnis über seine Liste ab.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Thun übersteht einen Elfmeter-Krimi in der zweiten Cup-Runde beim FC Schaffhausen.
- Torhüter Tim Spycher – nominell die Nummer Zwei in Thun – wird zum Elfmeter-Killer.
- Die ominöse Liste, auf die er im Penalty-Schiessen immer wieder blickt, ist aber nur ein Trick.
Viel knapper hätte es für den FC Thun in der zweiten Cup-Runde am Sonntag kaum laufen können: Der Schweizer Meister muss beim Promotion-League-Tabellenzweiten Schaffhausen einen Elfmeter-Krimi überstehen.
Zum Helden wird Torhüter Tim Spycher, eigentlich die Nummer Zwei beim kriselnden Meister aus dem Berner Oberland. Der Schlussmann hatte während der regulären Spielzeit beim Stand von 1:1 noch einen Elfmeter verursacht, Schaffhausens Rijad Saliji verschoss diesen aber.

Im Penalty-Schiessen wird Spycher dann zum Elfmeter-Killer: Erst hält er den Strafstoss von Noel Wetz, dann pariert er beim zweiten Duell dieses Abends gegen Saliji. Und dann hält Spycher auch den 20. Strafstoss im Shootout gegen Brillani Soro.
Elfmeter-Liste nur ein «Psycho-Spielchen»
Immer wieder schaut der 22-Jährige in der Elfmeter-Entscheidung auf seinen Spickzettel. Doch nach dem Spiel gibt er zu – die Liste war gar nicht hilfreich!
«Ich muss ehrlich sein – aber nicht dem Goalie-Trainer sagen: Kein einziger auf diesem Zettel hat geschossen», gesteht Spycher. «Aber die Psycho-Spiele gehören ein wenig dazu. Ich will nicht unsportlich sein, aber ich will gewinnen, und dafür mache ich alles.»

Auch ohne Hilfe von der Liste war Spycher mit seinen drei Elfmeter-Paraden in der Entscheidung der Matchwinner. Dank der «Psycho-Spielchen» steht der kriselnde Meister im Cup-Achtelfinal. Gegner dort wird mit Challenge-Ligist Yverdon-Sport erneut ein Verein aus einer tieferen Liga. Keine Erfolgs-Garantie …













