Meister FC Thun verhindert Cup-Blamage beim FC Schaffhausen
Der FC Schaffhausen rettet sich in letzter Sekunde in ein Elfmeterschiessen gegen den FC Thun. Dort setzt sich der Meister dann mit etwas Glück durch.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Thun rettet sich in der zweiten Cup-Runde beim FC Schaffhausen vor einer Blamage.
- Nach einem 0:1-Rückstand gelingt per Elfmeter der Ausgleich, der zur Verlängerung führt.
- Am Ende entscheidet ein Elfmeter-Krimi – mit dem besseren Ende für Thun.
Der FC Thun hat ein blamables Aus in der zweiten Cup-Runde bei Promotion-League-Klub FC Schaffhausen gerade noch verhindert: Die Berner Oberländer müssen in der Munotstadt in die Verlängerung, führen dort bis kurz vor Schluss mit 2:1. Doch ein Last-Minute-Gegentor erzwingt das Elfmeterschiessen – mit dem Happy End für den Super-League-Vertreter.
Der kriselnde Meister ist in Schaffhausen zunächst zwar die tonangebende Mannschaft, kann sich aber keinen Vorteil erspielen. Und das wird bestraft: Kurz nach Wiederbeginn bringt Carmine Chiappetta die Munotstädter mit 1:0 in Führung.

Die Berner Oberländer schütteln den Gegentreffer-Schock aber schnell ab und drücken auf den Ausgleich. Für den braucht es aber etwas Glück: Schiedsrichter Urs Schnyder gibt einen etwas strittigen Elfmeter, der ohne VAR nicht geprüft wird. Furkan Dursun verwandelt vom Punkt zum 1:1 nach 72 Minuten.
FC Thun rettet sich in die Verlängerung
Kurz darauf hat der FC Schaffhausen das 2:1 auf dem Silbertablett, nachdem Thun-Goalie Spycher den eingewechselten Campos von den Beinen holt. Aber Rijad Saliji vergibt vom Elfmeterpunkt – Spycher ist im falschen Eck, doch Saliji verfehlt das Tor.

Und in der Nachspielzeit haben die Thuner sogar noch einmal Glück: Nach einer heiklen Szene vor dem Strafraum sieht Passavant die Gelbe Karte. Den folgenden Freistoss fischt Spycher mit einer Glanztat gerade noch aus dem Winkel.
Thun führt dank Elfmeter – bis kurz vor Schluss
Kurz nach Wiederbeginn in der Verlängerung dann die Riesenchance für die Gäste: Soro kommt im Sechzehner gegen Maier zu spät, es gibt erneut Elfmeter für den FC Thun. Der eingewechselte Riccardo Braschi tritt an und verwandelt humorlos zum 2:1 für Thun.

Doch Schaffhausen rennt noch einmal an und kommt zunehmend zu Chancen auf den Ausgleichstreffer. Aber auch Thun bleibt gefährlich – Maier trifft aus kurzer Distanz nur die Querlatte.
Doch dann folgt die 120. Minute und ein blitzschneller Konter der Schaffhausener: Spycher ist beim Abschluss von Campos mit einer starken Tat zur Stelle, aber Dimitri Volkert reagiert schneller als die Thun-Defensive. Aus vollem Lauf trifft er zum 2:2-Ausgleich in letzter Sekunde und damit zum Elfmeter-Krimi …
Elfmeter-Krimi in Schaffhausen
Zunächst ist alles in der Reihe, alle Schützen auf beiden Seiten treffen – dann marschiert Schaffhausens Noel Wetz zum Punkt. Spycher hat die Ecke und fischt die Kugel um den Pfosten. Captain Bürgy trifft anschliessend aber nur die Querlatte – alles wieder ausgeglichen.
Thun-Keeper Spycher hält die Berner Oberländer nach einem Lattenkracher von Derbaci aber mit einer Glanztat im Spiel. Und dann pariert Spycher auch gegen Sow – und rettet Thun damit in den Achtelfinal.
Damit bleibt der Meister in allen drei Wettbewerben mit dabei. Am Donnerstag trifft Thun in der Conference League auf Hajduk Split. Am Wochenende empfängt man dann den Super-League-Tabellenführer aus Lugano.













