FC St.Gallen

FC St.Gallen verliert bei GC – Görtler: «Ersichtlich, was uns fehlt»

Es läuft einfach nicht beim FC St.Gallen: Auswärts bei GC im Letzigrund setzt es eine 0:2-Pleite, die vierte Niederlage in Serie für die Ostschweizer.

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FCSG-Captain Lukas Görtler hadert mit einem enttäuschenden Auftritt in Zürich. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC St.Gallen muss sich auswärts bei GC in Zürich mit 0:2 geschlagen geben.
  • Für die Ostschweizer ist es wettbewerbsübergreifend die vierte Pleite in Folge.

Der FC St.Gallen steckt weiter im Formtief: Die Ostschweizer kassieren wettbewerbsübergreifend am Mittwochabend in Zürich die vierte Pleite in Folge. Auswärts im Letzigrund setzt es bei GC und Ex-FCSG-Trainer Peter Zeidler eine 0:2-Niederlage ab.

Traust du dem FC St.Gallen in dieser Saison den Titel zu?

«Ich glaube, es ist ersichtlich, was fehlt – Selbstvertrauen», bilanziert Captain Lukas Görtler nach der Niederlage. «Wenn du in acht Monaten drei Spiele verlierst und dann in 14 Tagen vier? Dann liegt das nicht daran, dass wir auf einmal schlecht sind, sondern dass uns die Überzeugung und Power fehlt.»

Auch mit sich selbst geht der Deutsche hart ins Gericht. «Da schliesse ich mich mit ein, dass die Führungsspieler gerade nicht die beste Form haben. So Phasen gibt’s im Fussball und im Leben, das habe ich auch schon oft genug durchgemacht. Nicht den Kopf in den Sand stecken», so seine Parole.

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Christian Witzig zieht nach dem 0:2 des FC St.Gallen in Zürich Bilanz. - Nau.ch

Auch Teamkollege Christian Witzig ist spürbar enttäuscht. «Der Knoten will bei uns einfach nicht aufgehen mit der Chancenverwertung», ärgert er sich. «Auf den letzten 20, 30 Metern hapert es ein wenig. Alles davor haben wir nicht mal so schlecht gespielt», relativiert er.

FC St.Gallen schon früh unter Druck

Gleich nach eineinhalb Minuten gibt es den Aufreger, ein Abpraller von Zigi landet im FCSG-Sechzehner an der Hand von Stanic. Der Elfmeterpfiff bleibt aber berechtigterweise aus. Insgesamt starten die Hoppers aber stark, die Gäste brauchen gute zehn Minuten, um ins Spiel zu finden.

GC FC St.Gallen
GC feiert das Tor von Amir Abrashi gegen den FC St.Gallen. - keystone

Aber die Hoppers halten den Druck hoch – und belohnen sich nach 36 Minuten: Der FC St.Gallen bekommt einen Eckball nicht sauber geklärt, über Umwege landet der Ball bei Captain Amir Abrashi. Der kommt im Sechzehner freistehend zum Abschluss und zirkelt die Kugel ins lange Eck, Zigi ist machtlos.

GC hat den FC St.Gallen im Griff

Aber die Ostschweizer kommen um ein Haar postwendend zum Ausgleich, Baldé bleibt aber an Hübel hängen. Der Abpraller landet erneut bei ihm, aber statt abzuspielen, versucht er es selbst. Die folgende Ecke bringt den Espen nichts ein – es bleibt die einzige nennenswerte Szene vor der Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel sehen die Fans im Letzigrund keinen Leckerbissen. Die Partie ist zerfahren und geprägt von Rangeleien im Mittelfeld. Doch dann sticht Joker Lee Young-Jun in Minute 69 kurz nach seiner Einwechslung: Der Koreaner setzt sich im Strafraum stark durch und trifft aus spitzem Winkel in die obere Ecke.

Von den Ostschweizern kommt zu wenig

Fünf Minuten später hat Lee die Entscheidung auf dem Kopf, trifft nach einem Eckball aber nur den Pfosten. Von den Espen kommt in der Offensive aber nur wenig Gefährliches. Und wenn, dann ist Super-League-Debütant Hübel mit viel Übersicht zur Stelle.

GC FC St.Gallen
Der FC St.Gallen kommt gegen GC nicht zum Zug. - keystone

Die Ostschweizer drücken in der Schlussphase noch auf den Anschlusstreffer, fallen will er aber nicht mehr. Es bleibt bei einem durchaus verdienten Heimsieg für GC, der den Zürchern in der Jubiläumswoche zusätzlichen Auftrieb verschaffen dürfte.

Für den FC St.Gallen geht es am Sonntag mit einem erneuten Auswärts-Auftritt weiter, die Ostschweizer gastieren bei Servette in Genf. Eine Woche später ist dann der FC Sion im Berit-Sitterstadion zu Gast.

Super League (02.09.2026)SpSNUTorePkt
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4.FC Luzern LogoFC Luzern62227:108
5.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen522110:117
6.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland52219:147
7.FC Sion LogoFC Sion42209:86
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport61236:76
9.FC Zürich LogoFC Zürich62409:166
10.Servette LogoServette41214:54
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich51317:124
12.FC Vaduz LogoFC Vaduz615013:163
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7.FC Sion LogoFC Sion46
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10.Servette LogoServette44
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich54
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Kommentare

User #1655 (nicht angemeldet)

Wenn man im Interview mit Kleine Bekel hört, dass der FCSG überspielt sei, dann stellt sich mir schon die Frage, wie man die Saison 2026 / 2027 geplant hat, resp. ob wir dafür die richtigen Spieler haben.. Das kanns doch nicht sein.. Wie macht es denn Lugano / Thun?? Gibt doch nichts Besseres, als alle 3-4 zu spielen anstatt zu trainieren ..Mit dieser Einstellung gewinnst du nichts.. Die wollen Profis sein, unglaublich..

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