FC St.Gallen: Dieser Schwalben-Platzverweis kostet Espen Europa
Der FC St.Gallen scheidet mit einem 2:3 gegen Nordsjaelland aus dem Europacup aus. Trainer Maassen fordert mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter.
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Das Wichtigste in Kürze
- St.Gallen verliert zu Hause gegen Nordsjaelland mit 2:3 und verpasst den Europacup.
- Knackpunkt der Partie war eine Gelb-Rote Karte gegen Stevanovic wegen einer Schwalbe.
- Trainer Maassen fordert mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter in einem solchen Spiel.
Es sah nicht schlecht aus für den FC St.Gallen: Nach der 0:1-Niederlage auswärts gegen Nordsjaelland stand es im Rückspiel 2:2. Die Espen hatten viele Spielanteile und Chancen auf den Sieg.
Doch dann, kurz vor der Pause, bringt Mihailo Stevanovic die Gastgeber in eine ganz schwierige Lage: Der Mittelfeldspieler lässt sich ausserhalb des Strafraums theatralisch fallen, einen Kontakt gab es zuvor nicht.

Der Schiedsrichter entscheidet korrekt auf Schwalbe und zeigt Stevanovic die Gelbe Karte – zum zweiten Mal. Zuvor bereits holte er sich eine Verwarnung ab, als er einen Gegner am Shirt zurückhielt. Die Folge war der Platzverweis.
Nach dem Spiel bezeichnet Trainer Enrico Maassen die Gelb-Rote Karte als «Knackpunkt». Bis dahin sei es ein «fantastisches Spiel» von beiden Seiten gewesen.

Mit dem Entscheid ist er nicht einverstanden: Stevanovic habe bis dahin nur ein Foul begangen und sei dafür korrekt verwarnt worden. Die Schwalbe könne man so werten. «Ich weiss aber nicht, ob man sie auf diesem Level und bei diesem Spielstand so werten muss.»
Er wünsche sich mehr «Fingerspitzengefühl» bei einem Spiel mit dieser Wichtigkeit. Und Maassen sagt auch: «Ich glaube, dem Schiedsrichter war nicht bewusst, dass Stevanovic bereits verwarnt war.»
Es war nicht der einzige Schiedsrichter-Aufreger der Partie: In der 21. Minute blockte ein Gegner einen Schuss von Görtler mit der Hand.
Der Schiedsrichter wollte sich die Szene am Bildschirm anschauen – und musste sich gedulden: Der Monitor streikte, nur das Uefa-Logo war zu sehen.

Nach rund einer Minute erschien dann das Bild und es war klar: Penalty für den FC St.Gallen.
Es war der Ausgleich zum 1:1. Nur wenig später gingen die Espen erneut in Rückstand, bevor sie wieder ausgleichen konnten.
In der zweiten Halbzeit waren sie zwar bemüht und kamen auch zu Chancen. Doch in Unterzahl gelang ihnen kein Treffer mehr. Dafür machten die Dänen in der Schlussphase mit dem Tor zum 2:3 aus Sicht des FC St.Gallen alles klar.











