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FC St.Gallen: Fan startet nach Randalen in Thun Online-Petition

Nau Sport
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Stadt St. Gallen,

Ein Anhänger des FC St.Gallen will nach den Krawallen in Thun nicht tatenlos zusehen. Mit einer Petition soll der Klub zum Durchgreifen angeregt werden.

FC St.Gallen
Die Fans des FC St.Gallen sorgen immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein FCSG-Fan lanciert nach den Krawallen in Thun im Dezember eine Petition.
  • Er fordert die Durchsetzung der Stadionordnung, der Klub solle für die Schäden aufkommen.
  • Die St. Galler Polizei verhängte bereits Massnahmen gegen den Verein und seine Anhänger.

Nach den Ausschreitungen rund um das Spiel in Thun am 13. Dezember reicht es einigen Fans des FC St.Gallen – Daniel Rüegg, selbst FCSG-Anhänger und Kleinaktionär, hat eine Petition lanciert.

Unternehmen die Schweizer Klubs genug, um gegen Fan-Randalen vorzugehen?

Er will die Vereinsleitung zu konsequentem Handeln zwingen. Die Verfehlungen reichten von Graffiti über Vandalismus bis zu einem Hassbanner gegen die Polizei. Der Klub habe das Verhalten zwar kritisiert, konkrete Massnahmen würden aber fehlen, so Rüegg.

Reagiert der FC St.Gallen auf die Petition?

Er habe wiederholt mit Klub-Verantwortlichen über härteres Durchgreifen gesprochen. «Leider ist nie etwas Konkretes dabei herausgekommen», sagt Rüegg dem «St. Galler Tagblatt». Sogar ein direktes Gespräch mit Präsident Matthias Hüppi blieb ohne Resultat.

FC St.Gallen Petition
Eine Petition will den FC St.Gallen zu härterem Durchgreifen gegen Chaoten bewegen. - Campax

Nun will er mit seiner Petition auf der Online-Plattform «Campax» eine Reaktion erzwingen. Diese richte sich neben der Klub-Leitung auch an «echte Fans, Mitglieder und Aktionäre sowie Steuerzahler». Denn der Ruf des Klubs nehme durch das Verhalten einiger weniger Anhänger grossen Schaden.

Hoher Sachschaden nach Chaoten-Randale

Die Bilanz der Ausschreitungen ist verheerend, bereits vor der Abreise beschmierten Vermummte eine Hauswand am St. Galler Hauptbahnhof mit dem FCSG-Kürzel. Auch ein Polizeiauto wurde besprüht, Kameras wurden abgeklebt. Im Extrazug rissen Fans Sitze heraus und warfen Polster aus dem Waggon.

FC St.Gallen Fans
Die Fans des FC St.Gallen sorgten in Thun für einen Eklat. - keystone

Die SBB verzeichneten einen Schaden von über 100'000 Franken. Fensterscheiben wurden zerstört, Graffiti gesprüht. Zu Spielbeginn hing minutenlang ein Transparent mit der Aufschrift «ACAB – Hass geg Bulle». Der Verein verurteilte zwei Tage später den Vandalismus deutlich.

Kommentare

User #3554 (nicht angemeldet)

Was ist denn das für ein schrecklicher Fan, der die anderen Fans des eigenen Vereins bekämpft? Einfach nur dumm. Der FCSG weiss genau, dass die Hooligans wichtig sind für den Verein.

User #1168 (nicht angemeldet)

Auswärts Fan‘s ganz einfach verbieten und es ist Ruhe.

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