Die Swiss Football League hat ein Verfahren gegen Mohamed Dräger eröffnet. Dem Verteidiger des FC Luzern werden Aussagen über den Schiedsrichter zum Verhängnis.
Alain Bieri FC Luzern
Am Samstag hat Schiedsrichter Alain Bieri (m.) Mohamed Dräger (r.) vom Feld geschickt. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Sieg gegen Sion hat FCL-Verteidiger Mohamed Dräger die Schiedsrichter kritisiert.
  • Nun hat die SFL wegen seinen Aussagen ein Verfahren gegen den Luzerner eröffnet.

Am Samstag schlägt der FC Luzern den FC Sion mit 2:0. Ein wichtiger Sieg, mit dem die Innerschweizer auf 5. Platz springen und den Abstand auf die Abstiegsplätze auf sechs Punkte vergrössert. Drei Rote Karten sorgen bei den Luzernern trotzdem für rote Köpfe.

SFL eröffnet Verfahren gegen Mohamed Dräger

Mohamed Dräger ist einer der Spieler, die in der Schlussphase vom Platz fliegen. Nach dem Spiel nennt er die Schiedsrichterleistung im Nau.ch-Interview «sehr schlecht». Der Unparteiische habe das Spiel zu einem Zirkus gemacht. Auch sonst hält er an den Mikrofonen fest, mit dem Schiedsrichter nicht zufrieden zu sein.

Luzerns Mohamed Dräger nach dem Spiel gegen Sion. - Nau.ch

Die Swiss Football League reagiert nun und eröffnet ein Verfahren gegen Mohamed Dräger. Dabei bezieht sich die SFL in einer Mitteilung auf ein nicht näher genanntes Interview nach Spielschluss. Bis zur Urteilsverkündung werde es dazu keine weiteren Informationen geben.

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Im nächsten Spiel wird der Tunesier durch seine Gelb-Rote Karte aber ohnehin gesperrt fehlen. Dasselbe gilt auch für den anderen Aussenverteidiger Martin Frydek. Noch länger wird Pascal Schürpf nach seinem direkten Platzverweis fehlen.

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