FC Luzern: Alpstaeg bekommt «Stierli-Aktien» zurück
Das Bezirksgericht Luzern heisst eine Klage von Bernhard Alpstaeg gegen die FC Luzern Holding AG gut. Er kriegt seine Aktien zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Bernhard Alpstaeg gewinnt den Aktien-Prozess gegen den FC Luzern.
- Das Bezirksgericht bestätigt Alpstaeg als Mehrheitsaktionär.
Sieg für Bernhard Alpstaeg auf ganzer Linie. Das Bezirksgericht Luzern heisst seine Klage gut. Damit bekommt der Mehrheitsaktionär seine 25 Prozent der Aktien zurück. Er hat diese demnach rechtmässig erworben.
Das Urteil verpflichtet die FC Luzern Holding AG, Alpstaeg im Aktienbuch wieder als Eigentümer der «Stierli-Aktien» einzutragen.
FC Luzern: Zoff um Stierli-Aktien
Am 21. Dezember 2022 wurde an der FCL-Generalversammlung beschlossen, dass Alpstaeg die Aktienmehrheit entzogen wird. Der Verwaltungsrat begründete dies damit, dass Alpstaeg diese 2015 nicht rechtmässig vom früheren FCL-Präsidenten Walter Stierli erworben habe.
Diese Beschlüsse seien aufzuheben, so das Bezirksgericht Luzern.
Das Urteil von heute Dienstag ist noch nicht rechtskräftig. Alpstaeg besitzt weitere 27 Prozent Aktien der FCL Holding AG, diese sind unumstritten.










