FC Lugano in Unterzahl weiter – Sion scheitert an Ajax
Der FC Lugano zieht in die Conference League ein. Die Tessiner schaffen die Quali gegen Maccabi Tel Aviv trotz langer Unterzahl. Sion scheitert in Amsterdam.

Das Wichtigste in Kürze
- Lugano und Maccabi Tel Aviv trennen sich im Conference-League-Playoff 1:1.
- Dank dem 2:1-Sieg im Hinspiel stehen die Tessiner in der Conference League.
- Der FC Sion verliert nach dem 1:3 im Hinspiel mit 3:5 auswärts bei Ajax Amsterdam.
- Winsley Boteli schiesst alle drei Treffer der Walliser.
Lange Zeit ist es beim Spiel in Georgien ruhig: Der FC Lugano verwaltet seinen 2:1-Vorsprung gegen Maccabi Tel Aviv aus Israel. Kurzer Aufreger nach einer halben Stunde: Ein Penalty für Maccabi wird nach VAR-Konsultation zurückgezogen.
Nach 58 Minuten wird die Aufgabe für die Tessiner aber dann schwierig: Mattia Zanotti fliegt mit Gelb-Rot vom Platz. Maccabi wird daraufhin stärker, holt zehn Minuten später einen Penalty heraus. Peretz verlädt David von Ballmoos und sorgt mit dem 1:0 für den Ausgleich im Gesamtscore.

Doch nur zehn Minuten später jubeln die Tessiner: Dereck Moncada gleicht für den FC Lugano aus – mit einem herrlichen Distanzknaller.
Damit wäre Lugano wieder weiter – entsprechend verstärkt Maccabi seine Offensive. Doch das Anrennen ist vergeblich: Lugano verteidigt das Remis in Unterzahl und zieht in die Conference League ein.
Für den FC Lugano geht es am Sonntag (14 Uhr) auswärts im Tourbillon beim FC Sion weiter.
Sion unterliegt Ajax trotz Boteli-Hattrick
Und die Walliser kommen ihrerseits ebenfalls von einem Europacup-Spiel zurück: Nach dem 2:4 im Hinspiel verliert Sion auswärts bei Ajax Amsterdam mit 3:5. Damit ist der Traum von der Conference League nicht ganz unerwartet geplatzt.

Nach einem frühen Rückstand (1’) kommt Sion gut ins Spiel: Winsley Boteli dreht das Spiel mit einem Doppelpack (19’ & 36’). Doch noch vor der Pause geht Ajax durch Klaassen und Arokodare in Führung.

Nach der Pause spielen nur noch die Niederländer: Arokodare (51’) und Edvardsen (55’) stellen auf 5:2, ein sechster Treffer zählt nicht. In der Nachspielzeit gelingt Boteli mit seinem dritten Treffer der Schlusspunkt zum 3:5 aus Walliser Sicht.
















