EM 2024 – Akanji: «Gefühl, alle im Stich gelassen zu haben»

    Nach dem Aus an der EM 2024 hat Akanji das Gefühl, das ganze Land im Stich gelassen zu haben. Dan Ndoye hofft, dass man die neue Schweizer Nati gesehen hat.

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    Manuel Akanji spricht nach dem Aus an der EM 2024. - nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Fehlschuss im Elfmeterschiessen schmerzt Manuel Akanji.
    • Er habe das Gefühl, alles im Stich gelassen zu haben.
    • Nun brauche er einige Tag, um das zu verdauen.

    Nach dem bitteren Viertelfinal-Aus der Schweizer Nati an der EM 2024 war Manuel Akanji untröstlich, den Tränen nahe. Er hatte als Einziger seinen Penalty gegen England nicht versenkt. Damit wiederholt sich die Geschichte von der EM 2021: Auch damals scheiterte die Schweiz im Viertelfinal im Penaltyschiessen, auch damals scheiterte Akanji.

    Er habe das Gefühl, «alle im Stich gelassen zu haben, das ganze Land im Stich gelassen zu haben». Dies sagt der Verteidiger in den Katakomben in Düsseldorf. «Es tut weh und wird nun einige Tage dauern, bis ich es verdaut habe.»

    akanji
    Als Einziger verwandelt Manuel Akanji seinen Penalty an der EM 2024 nicht. - keystone

    Die Schweiz habe aber ein gutes Turnier gezeigt, guten Fussball gespielt. Man sei eine starke Einheit gewesen, alle hätten sich gut verstanden. Nicht erst seit dem Remis gegen Deutschland und dem Sieg gegen Italien ist für den Spieler von Manchester City klar: Die Schweiz ist im Kreis der Grossen angekommen.

    Bist du zufrieden mit dem Abschneiden der Nati an der EM 2024?

    Die Nati habe gegen die besten Nationen der Welt immer gut mitgehalten. Auch gegen England habe man die besseren Chancen gehabt, sagt Akanji. Es sei aber nicht leicht gewesen, da der Gegner das Spiel oft kontrolliert habe, «gefährlich wurde er aber selten». Akanjis Fazit: «Es wäre möglich gewesen, weiterzukommen.»

    Dan Ndoye nach Aus an EM 2024: «Grausam»

    Er bedankt sich auch bei den Fans, «sie haben uns unglaublich unterstützt». Er habe Videos aus der Schweiz bekommen und gesehen, was in der Heimat abgehe. Dadurch habe er die Euphorie gespürt. «Die Fans waren immer für uns da.»

    Dan Ndoye beschreibt das Ausscheiden nach dem Elfmeterschiessen als «grausam». Man habe zuvor eine solide Partie gezeigt, «aber so ist der Fussball leider».

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    Das sagt Dan Ndoye nach dem EM-Aus der Nati (frz). - Nau.ch

    Er findet aber auch Positives: «Ich hoffe, dass die EM 2024 gut für die Zukunft ist. Dass wir hier die neue Schweiz gesehen haben.»

    Kommentare

    User #5988 (nicht angemeldet)

    Sah leider nie eine Schweizer Nati.

    User #1871 (nicht angemeldet)

    Die Engländer hätten sie schlagen können und müssen

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