Der Schweizer Goalie Marwin Hitz könnte zum Lebensretter werden. Dies, weil der Schlussmann vom BVB vor wenigen Wochen eine Stammzellenspende abgegeben hat.
Marwin Hitz BVB
Marwin Hitz bei der Stammzellenspende. Vor wenigen Wochen hat der Torhüter vom BVB eine Knochenmarkspende abgegeben. - Instagram / @dkms_de

Das Wichtigste in Kürze

  • Marwin Hitz hat vor wenigen Wochen eine Knochenmarkspende abgegeben.
  • Der Keeper wurde dadurch zum potenziellen Lebensretter für einen Leukämie-Erkrankten.

Marwin Hitz (33) bringt es auf vier Einsätze für die Schweizer Nati und spielt seit 2008 in der Bundesliga.

In den letzten zweieinhalb Jahren war er in Dortmund der Ersatzkeeper hinter Roman Bürki. Mittlerweile hat Hitz seinen Landsmann aber verdrängt, ist die Nummer eins beim BVB.

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Marwin Hitz ist beim BVB im Verlaufe der Saison zum Stammkeeper geworden. Am Samstag spielte er gegen Wolfsburg zu null. (Archivbild) - keystone

Am Samstag spielt der 33-jährige Goalie beim Sieg des BVB im Spitzenspiel gegen den VFL Wolfsburg zu Null.

Am Sonntag sorgt Hitz dann abseits des Platzes für gute Nachrichten. Wie die internationale gemeinnützige Organisation «DKMS» vermeldet, hat der Schweizer Torhüter eine Stammzellenspende abgegeben. Damit hilft er der Organisation beim Kampf gegen Blutkrebs.

Stammzellenspende ist für Hitz «selbstverständlich»

Vor wenigen Wochen wurde Hitz zum Knochenmarkspender und half damit einer ihm unbekannten Person, die an Leukämie (Blutkrebs) erkrankt ist.

Marwin Hitz habe sich bereits zu seiner Zeit bei Wolfsburg (2008-2013) als Stammzellenspender registriert, schreibt die «DKMS» auf Instagram.

Marwin Hitz Wolfsburg
Marwin Hitz spielte von 2008 bis 2013 für den VFL Wolfsburg. Bereits zu dieser Zeit hat er sich als Stammzellenspender registriert. (Archivbild) - Keystone

Der Goalie sagt dazu: «Ich habe selbst eine Familie und Kinder. Wenn von ihnen jemand an Blutkrebs erkranken würde, wäre ich unglaublich dankbar um einen passenden Spender.»

Vor diesem Hintergrund sei es für ihn selbstverständlich gewesen, als bekannt wurde, dass er für jemanden der geeignete Spender sei.

Den Prozess der Spende bezeichnet Hitz als schmerzfrei und nicht der Rede wert. Niemand müsse davor in Sorge sein, es werde sich «rührend» um die Spender gekümmert.

Wären Sie auch bereit, eine solche Stammzellenspende zu machen?

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