Deutschlands Fussball-Fans brauchen womöglich demnächst nicht mehr zwei Abonnements für den Empfang der Live-Berichterstattung aller Bundesliga-Spiele.
Macht den deutschen Fussball-Fans Hoffnung auf Bundesliga live im TV: Christian Seifert. Foto: Arne Dedert
Macht den deutschen Fussball-Fans Hoffnung auf Bundesliga live im TV: Christian Seifert. Foto: Arne Dedert - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der letzten Auktion hatte das Kartellamt durchgesetzt, dass nicht alle Spiele von einem Sender live übertragen werden dürfen.

Das ist jedenfalls der Wunsch von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert vor den Verhandlungen um den nächsten TV-Vertrag für die Bundesliga-Rechte. «Ich setze ein grosses Fragezeichen dahinter, ob wir wieder eine "No-single-Buyer‘-Regel brauchen. Aufgrund der technischen Möglichkeiten in Verbindung mit den Inhaltestrategien neuer oder bestehender Marktteilnehmer gibt es auch so genügend Wettbewerb», sagte Seifert der «Süddeutschen Zeitung».

Bei der letzten Auktion hatte das Kartellamt durchgesetzt, dass nicht alle Spiele von einem Sender live übertragen werden dürfen. Dadurch ergatterte etwa Eurosport unter anderem die Rechte an den Freitagspielen der Bundesliga.

Die TV-Rechte für Bundesliga und 2. Bundesliga, die dann ab der Saison 2021/2022 gelten, sollen im Frühjahr 2020 vergeben werden. Die Abschaffung der Montagspiele ist bereits beschlossen worden. Weitere Änderungen am Spielplan seien nicht geplant. Es könnten aber mehr Spiele im Free-TV zu sehen sein. Konkret werde geprüft, ob die Relegationsspiele wieder frei empfangbar sein sollen.

Seifert strebt bei den Verhandlungen einen Wachstum an. Die Bundesliga sei «nach wie vor extrem gefragt». Für die nationalen TV-Rechte von 2017/18 bis 2020/21 kassiert die Deutsche Fussball Liga (DFL) derzeit insgesamt 4,64 Milliarden Euro - rund 1,16 Milliarden Euro pro Saison.

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