BSC Young Boys: Die nächsten Ziele
Im fünftletzten Meisterschaftsspiel sichern sich die Berner den Titel. Schaltet YB jetzt in den Ferienmodus – oder gibt es noch Ziele?

Das Wichtigste in Kürze
- Für YB gibt es trotz vorzeitiger Meisterschaft noch einige Ziele in dieser Saison.
- Das Hauptaugenmerk gilt dem Cupfinal vom 27. Mai.
Wahrscheinlich erholen sich die meisten Young Boys noch von den Feierlichkeiten. Erst am Mittwoch bittet Meistertrainer Adi Hütter zum nächsten Training – so viel Freizeit haben sich die Helden von Bern verdient.
Doch was bleiben dem Meister noch für Ziele in den letzten fünf Saisonspielen?
1. Das Double
Am 25. Mai haben die Berner im Cupfinal gegen den FCZ die Chance, sich mit dem Double endgültig unsterblich zu machen. Der Final findet im heimischen Stadion statt, auf dem gleichen Platz, auf dem am Samstag die grosse Meisterparty gestartet wurde. Mit dem Cupsieg würde das Team auch eine dritte Freinacht innerhalb weniger Wochen lancieren.

2. Der Punkterekord
Bisherige Maximalpunktzahl: 86 Zähler, aufgestellt von Serienmeister Basel in der vergangenen Spielzeit. Dieser Rekord ist machbar: Momentan stehen die Berner bei 75 Punkten, zwölf sind noch zu holen. Allerdings finden drei der vier ausstehenden Partien auswärts statt, unter anderem in Basel und Sion.
3. Der Tor-Rekord
Die letzte Saison stand ganz im Zeichen der Basler Rekorde-Sammler: Mit 92 Treffern und einer Tordifferenz von +57 wurden neue Massstäbe gesetzt. Mit bislang 77 Toren ist YB zwar auf Kurs, doch um den Serienmeister zu überbieten, müssten sie in den verbleibenden Spiele im Schnitt knapp viermal treffen – eher unrealistisch.

4. Die Torjäger-Krone
Eine grosse Berner Stärke ist die Unberechenbarkeit. War man in der Vorsaison ohne Guillaume Hoarau noch aufgeschmissen, verteilt sich die Last der Torejagd jetzt auf mehrere Schultern: Mit dem Franzosen (14), Assalé und Nsame (12), Sulejmani (11) und Fassnacht (9) sind ganze fünf Spieler im Rennen um den Spitzenplatz im Ranking der besten Torschützen. Gefährlichste Konkurrenten: Die Basler Ajeti (12) und van Wolfswinkel (11).







