Die Fussballverbände aus Polen, Schweden und Tschechien haben ihre Weigerung zur Austragung der Playoffs zur WM 2022 Ende März in Russland angekündigt.
Robert Lewandowski soll eigentlich am 24. März mit der polnischen Nationalmannschaft in Moskau auf Russland treffen. Foto: Piotr Nowak/PAP/dpa
Robert Lewandowski soll eigentlich am 24. März mit der polnischen Nationalmannschaft in Moskau auf Russland treffen. Foto: Piotr Nowak/PAP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fussball-Verbände von Polen, Schweden und Tschechien wollen nicht in Russland spielen.
  • Im März finden die Playoffs zur WM-Endrunde in Katar statt.

Die Fussball-Verbände von Polen, Schweden und Tschechien wollen nicht in Russland spielen. Im kommenden Monat sollen die Playoffs für die WM 2022 stattfinden.

«Die Unterzeichner dieses Appells ziehen es nicht in Betracht, nach Russland zu reisen und dort Fussballspiele zu spielen.» Das steht in einem Brief an die Generalsekretärin des Weltverbands FIFA, Fatma Samoura. Der polnische Verband veröffentlichte das Schreiben am Donnerstag bei Twitter. Die «militärische Eskalation» habe schwerwiegende Auswirkungen auf die Sicherheit der Teams und Betreuer.

Verstehen Sie die Forderung von Polen, Schweden und Tschechien?

In den europäischen Playoffs zur WM 2022 in Katar (November und Dezember) werden Ende März drei Tickets vergeben. In einem Halbfinal-Weg soll Polen am 24. März in Russland antreten.

Kämen die Russen in das Finale wären dort am 29. März Schweden oder Tschechien der Gegner. Die Ukraine spielt in ihrem Halbfinale am 24. März in Schottland.

Die drei Verbände forderten die FIFA und die Europäische Fussball-Union UEFA auf, «sofort zu reagieren». Und gleichzeitig Alternativen für die Spiele auf russischem Boden vorzuschlagen. Das FIFA-Council tagt an diesem Donnerstag, am Freitag berät das UEFA-Exekutivkomitee über die Folgen der Invasion Russlands in die Ukraine.

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