Cristiano Ronaldo: Mama schiesst gegen Portugal-Verband
Die Mutter von Cristiano Ronaldo schiesst gegen den Verband, ihr Sohn werde nicht gewürdigt. Dabei sei er «der Held Portugals».

Das Wichtigste in Kürze
- Im Nationalmannschafts-Streit äussert sich die Mutter von Cristiano Ronaldo.
- Die Diskussionen um ihren Sohn seien ein Schock gewesen, sie habe geweint.
- Sie wirft dem Verband vor, den «Helden Portugals» nicht zu würdigen.
Im Streit verliess Cristiano Ronaldo das Nati-Camp Portugals. Zuerst deutete er den Rücktritt an, dann sagte er, er wolle weitermachen. Jetzt meldet sich auch seine Mutter zum Streit – und schiesst gegen den Verband.
Gegenüber der Zeitschrift «TV 7 Dias» sagt Maria Dolores dos Santos Aveiro: «Sie würdigen ihn nicht, wie sie es sollten. Sie schätzen Cristiano nicht.»
Ihr Sohn habe Portugal so viel gegeben, er sei immer da gewesen. «Er war schon immer der Held Portugals», sagt die Mama.
Die ganze Diskussion um ihren Sohn sei ein Schock gewesen, sie sei traurig gewesen und habe sogar geweint. «Doch das tut auch gut, um etwas loszulassen.»
Kurz nach dem Abgang aus dem Camp habe sie mit Cristiano telefoniert und ihm ihre volle Unterstützung ausgesprochen. Sie habe ihm auch gesagt, er solle ruhig bleiben. «Aber nun ja, sein Kopf hat ihn dazu gebracht, das zu tun.»
Erhält auch Cristiano Ronaldo einen grossen Abschied?
Der Streit entbrannte, nachdem Ronaldo beim Sieg gegen Norwegen von Trainer Jorge Jesus nicht eingewechselt worden war. In der darauffolgenden Woche trainierte er nicht.
Anschliessend reiste er ganz ab. Auf Instagram tönte er an, nicht mehr für die Nationalmannschaft aufzulaufen.
Trainer Jesus stellte vor wenigen Tage klar, dass der Superstar weiterhin eine Option für ihn sei. Und auch Ronaldo selbst sagte kurz später, dass er weiterhin für sein Land auflaufen will.
Mama Maria Dolores sagte gegenüber der Zeitschrift: «Mein Sohn hätte durch die grosse Tür gehen können. Doch so ist er durch die kleine gegangen.»
Wie es jetzt aber aussieht, könnte Cristiano Ronaldo doch noch zum grossen Abschied aus der Nationalmannschaft kommen. So wie auch sein grosser Konkurrent Lionel Messi kürzlich.




















