Die Schweizer Frauen-Nati gewinnt auch ihr drittes Qualifikationsspiel zur WM 2023. Gegen Rumänien setzt sich die Nielsen-Elf hochverdient mit 2:0 durch.
schweizer fussballnationalmannschaft der frauen
Noëlle Maritz im Duell mit der Rumänin Andreea Laiu. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Dritter Sieg im dritten WM-Quali-Spiel für die Schweizer Frauen-Nati.
  • Damit bleibt das Team von Trainer Nils Nielsen in Gruppe G auf Kurs.
  • Am kommenden Dienstag um 19 Uhr trifft die Schweiz auf Kroatien.

Nils Nielsen (49) und die Schweizer Frauen-Nati machen einen weiteren Schritt in Richtung WM 2023 in Ozeanien. Sie schlagen nach Litauen und Moldawien auch Rumänien souverän. Einziges Manko: Die Schweizerinnen sündigen im Abschluss und verpassen einen deutlich höheren Sieg.

Schweizer Nati
Die Schweizer Kapitänin Lia Wälti behauptet gegen Rumäniens Andrea Herczeg den Ball. - keystone

Vor zahlreichen Fans im Zürcher Letzigrund bestimmt die Schweiz von Beginn weg das Geschehen. Trotz zahlreicher Chancen will in der ersten Halbzeit allerdings kein Tor fallen. Diesem am nächsten kommt PSG-Stürmer Ramona Bachmann, die einen Freistoss an den Pfosten zirkelt.

Deutliches Chancenplus, mangelnde Effizienz

Auch nach dem Seitenwechsel stürmen die Schweizerinnen sofort wieder in Richtung rumänisches Tor. Und sie werden in der 47. Minute für ihre Bemühungen belohnt. Nach einem Energieanfall von Bachmann über die linke Seite steht Ana-Maria Crnogorcevic goldrichtig und trifft per Kopf zum 1:0.

Ana-Maria Crnogorcevic
Ana-Maria Crnogorcevic im Quali-Spiel gegen Rumänien. - keystone

Das Team von Trainer Nielsen ruht sich nicht auf dem Treffer aus. Fast im Minutentakt kommt man zu guten Chancen, scheitert aber meist an der starken rumänischen Torhüterin oder am Aluminium. Vor allem die omnipräsente Bachmann stellt die Osteuropäerinnen immer wieder vor grosse Probleme.

Ramona Bachmann
Ramona Bachmann zeigt gegen Rumänien ein starkes Spiel. - keystone

Am Ende dürfen sich die Fans im Letzigrund doch noch über einen zweiten Treffer freuen. Nach einem Foul an der eingewechselten Sandy Maendly schnürt Crnogorcevic per Penalty in der 90. Minute den Doppelpack.

Das 2:0 ist dennoch viel zu wenig. Am Ende steht ein Schussverhältnis von 25:1 (!) zu Buche – fünfmal landet der Ball am Pfosten oder an der Latte.

Das nächste Spiel steht bereits kommenden Dienstag auf dem Programm. Dann trifft die SFV-Auswahl auf das bisher noch punkt- und torlose Kroatien.

Qualifiziert sich die Schweiz für die WM 2023?

Das restliche Quali-Programm zur WM 2023

26.10.21: Schweiz - Kroatien
26.11.21: Italien - Schweiz
30.11.21: Litauen - Schweiz
08.04.22: Rumänien - Schweiz
12.04.22: Schweiz - Italien
02.09.22: Kroatien - Schweiz
06.09.22: Schweiz - Moldawien

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