Rashford beleidigt: Rassistischer England-Fan muss ins Gefängnis
Ein Engländer, der Marcus Rashford nach der EM beleidigt hat, muss ins Gefängnis. Sein Tweet sei «klar rassistisch» und ein «Hassverbrechen» gewesen.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein 19-jähriger Engländer muss wegen Rassismus sechs Wochen ins Gefängnis.
- Er hattte Marcus Rashford nach dem EM-Final rassistisch beleidigt.
- Laut einem Strafverfolger handelte es sich beim Tweet um ein Hassverbrechen.
Nach dem verlorenen EM-Final wurden Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka vor allem im Internet übel rassistisch beleidigt. Die jungen Engländer verschossen ihre Elfmeter im Penaltyschiessen, was zur Niederlage gegen Italien führte. Für einen Rassisten hat seine Entgleisung nun ein Nachspiel: Er muss ins Gefängnis.
Ein englisches Gericht verurteilte den 19-Jährigen zu sechs Wochen Haft, wie britische Behörden der BBC bestätigten. Er beleidigte Rashford auf Twitter und verwendete einen rassistischen Ausdruck. Die Behörde bezeichnet den Tweet als «klar rassistisch», die Aktion sei ein «Hassverbrechen» gewesen.

Der 19-Jährige versuchte die Tat zuerst zu vertuschen, indem er seinen Twitter-Namen änderte, als sein Beitrag gemeldet wurde. Anschliessend stritt er ab, ihn verfasst zu haben. Vor Gericht war er aber geständig.
«Diejenigen, die Fussballer rassistisch beleidigen, ruinieren das Spiel für alle», sagte einer der Strafverfolger. Er hoffe, dass der Fall ein Signal sende, dass Rassismus nicht toleriert werde. «Straffällige Personen werden mit der vollen Härte des Gesetzes verurteilt.»











