FC Barcelona

    FC Barcelona verpasst Viertelfinal-Wende gegen Atletico Madrid

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Spanien,

    Der FC Barcelona holt eine 0:2-Hypothek gegen Atletico Madrid auf, scheidet aber doch aus. Auch der FC Liverpool scheitert im Champions-League-Viertelfinal.

    Atletico Madrid FC Barcelona
    Atletico Madrid jubelt gegen den FC Barcelona. Die Madrilenen setzen sich im spanischen Champions-League-Duell durch. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Barcelona scheidet in der Champions League im Viertelfinal bei Atletico Madrid aus.
    • Gleichzeitig ist für den FC Liverpool Titelverteidiger Paris Saint-Germain Endstation.

    Dem FC Barcelona gelingt die Wende nicht. Zwar gleicht Barça das 0:2 aus dem Hinspiel gegen Atletico Madrid in nur 24 Minuten aus. Das Rückspiel im Champions-League-Viertelfinal endet mit aber 2:1 – damit zieht Atletico in den Halbfinal ein.

    Blitzstart von Barcelona

    Sofort wird klar, dass Barcelona weiss, was zu tun ist: Schon nach 30 Sekunden kommt Yamal zum ersten Abschluss. Goalie Musso hält stark. Doch drei Minuten später kann der Argentinier nichts mehr ausrichten.

    Nach einem Fehler von Lenglet findet Torres den durchstartenden Yamal. Dieser schiebt den Ball alleine vor Musso locker ein. In den folgenden Minuten powert Barcelona weiter, jetzt hält der Atletico-Goalie aber wieder stark.

    Trotzdem fällt das 2:0 schon nach 24 Minuten: Torres hängt Lenglet ab und haut den Ball ins Eck. Kurze Zeit später hat Lopez die Grosschance aufs dritte Tor, vergibt aber. Dabei wird er vom Schuh des Goalies getroffen und zieht sich üble Wunden im Gesicht zu.

    Atletico meldet sich zurück

    Durch die Verletzungspause wendet sich das Momentum. Der Ball rollt erst kurze Zeit wieder, da trifft Atletico: Llorente findet Lookman bei einem Konter und dieser trifft abgezockt.

    Ademola Lookman
    Ademola Lookman entwischt der Barcelona-Defensive und bringt Atletico im Gesamtskore wieder in Führung. - Keystone

    Barcelona greift wieder an und fordert in der 40. Minute einen Penalty: Ein Mini-Schubser an Olmo ist dafür aber nicht genug. Atletico rettet sich in die Pause.

    In der 57. Minute bringt Barça den Ball zum dritten Mal im Tor unter: Torres trifft per Direktabnahme. Doch der VAR schaltet sich ein und der Treffer zählt nicht, weil der Schütze im Offside stand.

    Notbremse sorgt für neuerliches Barça-Rot

    In der Folge hat Atletico die Partie besser im Griff, Barcelona findet immer weniger Lösungen. Auf der Gegenseite vergibt Le Normand den Ausgleich, weil Barcelonas Keeper Garcia stark hält.

    Doch in der Folge fliegt der Namensvetter und Teamkollege des Goalies vom Feld: Garcia stoppt Sörloth mit einer Notbremse. Wie schon im Hinspiel muss der FC Barcelona damit einen Platzverweis verkraften.

    FC Barcelona
    Eine rote Karte bremst den FC Barcelona einmal mehr aus. - Keystone

    Mit einem Mann in Überzahl spielt Atletico nun mit deutlich mehr Ballbesitz und scheint einem Tor näher. Erst in den Schlussminuten kommt Barcelona nochmal nach vorne, Atletico kriegt die Brände aber gelöscht: Das Simeone-Team steht im Halbfinal!

    FC Liverpool bleibt an Titelverteidiger PSG hängen

    Auch der FC Liverpool geht mit einer 0:2-Hypothek ins Rückspiel. Dem Slot-Team gelingt aber keine Wende, stattdessen verlieren die Engländer auch das Rückspiel vor eigenem Anhang mit 0:2.

    Ousmane Démbelé
    Gegen Ousmane Dembélé und Co. kann der FC Liverpool auch im Rückspiel nicht bestehen. - Keystone

    In der ersten Halbzeit ist PSG spielbestimmend – von Liverpool kommt wenig. Nach der Pause ist das Heimteam dann überlegen und kommt zu mehreren guten Chancen. Einmal rettet Captain Marquinhos, mehrfach Goalie Safonov.

    Ein Penaltypfiff für Liverpool wird nach Ansicht der VAR-Bilder ausserdem zurückgenommen. In diese Druckphase schlägt plötzlich PSG zu: Dembélé schliesst einen Konter zum 1:0 ab. Spät erhöht der Stürmerstar sogar noch auf 2:0.

    Kommentare

    User #6021 (nicht angemeldet)

    Trainer Flick ist nicht schuld sondern Spieler sind schuldig und zu viel arrogant und prahlen und nicht gut genug überzeugt.

    User #2131 (nicht angemeldet)

    Habe Liechtensteiner mit Barcelona Präsi beim Essen gesehen. Papier und Stift waren unterschriftsbereit Seite Pep Lichtsteiner

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