Nationalspielerin Alexandra Popp fordert für eine weitere Entwicklung des deutschen Frauenfussballs professionelle Strukturen in allen Vereinen und im Optimalfall Vollprofitum in der Bundesliga.
Fordert Vollprofitum im deutschen Frauenfussball: Alexandra Pop. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Fordert Vollprofitum im deutschen Frauenfussball: Alexandra Pop. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Dass mittlerweile viele deutsche Auswahlspielerinnen im Ausland ihr Geld verdienen, sieht Popp positiv.

Bei einer Online-Pressekonferenz vor den Länderspielen der DFB-Mannschaft gegen Belgien am Sonntag in Aachen (18.00 Uhr/Eurosport) und am nächsten Mittwoch in Venlo gegen die Niederlande (18.30 Uhr/Eurosport) sagte die Wolfsburgerin, man würde damit einen grossen Schritt machen. «Es würde dadurch auch die Förderung für viele Spielerinnen besser werden. Damit wären die Gegebenheiten aller Vereine ausgeglichener. Dazu braucht man Geld, das weiss ich. Aber dort muss man meiner Meinung nach ansetzen», sagte die Auswahl-Kapitänin.

Dass mittlerweile viele deutsche Auswahlspielerinnen im Ausland ihr Geld verdienen, sieht Popp positiv. «Wir profitieren davon. Sie bringen einen ganz anderen Spielstil mit, haben eine ganz andere Entwicklung genommen», sagte die 29-Jährige. Sie hoffe, dass die Entwicklung der anderen Ligen auch auf Deutschland ausstrahlt.

«Wir sollten auch die nächsten Schritte gehen, ansonsten wird es in den kommenden Jahren für uns immer schwerer», sagte Popp. «Das geht vielleicht nicht so schnell, wie man sich das gerne wünschen würde, aber es ist normal, dass es nicht von Heute auf Morgen einen wahnsinnigen Boom gibt», betonte die Fussballerin.

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