Nations League: Israeli-Stürmer fliegt für «Waffen-Jubel» vom Platz
Abu Farkhi gleicht für Israel gegen Österreich in der Nations League aus – und jubelt danach mit einer Gewehr-Pose. Dafür sieht er Gelb-Rot, Österreich gewinnt.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Ein umstrittener Torjubel führt in der Nations League zu einem kuriosen Platzverweis.
- Sayed Abu Farkhi trifft für Israel gegen Österreich, jubelt mit der Eckfahne – und sieht Gelb-Rot.
- Der Jubel sieht aus wie ein Gewehrschuss, der 20-Jährige spricht von einem Billard-Stoss.
Mit einer selten dämlichen Aktion hat Sayed Abu Farkhi seinen israelischen Teamkollegen am Donnerstag einen Bärendienst erwiesen: Beim Nations-League-Auftakt von Israel gegen Österreich auswärts in Linz trifft der Angreifer nach einer knappen Stunde zum 1:1-Ausgleich. Doch dann leistet er sich einen Aussetzer.

Der Pflichtspiel-Debütant läuft zur Eckfahne, rupft diese aus dem Rasen – und simuliert einen Gewehrschuss. Dafür zeigt ihm der Unparteiische ohne Umschweife den Gelben Karton. Dumm nur, dass der 20-Jährige ganze vier Minuten zuvor schon Gelb gesehen hatte. Die logische Folge war Gelb-Rot.
Seine Erklärung danach fällt auf taube Ohren: Es habe sich nicht um einen Waffen-Jubel gehandelt, sondern um einen simulierten Billard-Stoss. Die zweite Gelbe Karte gab es aber ohnehin nicht für den Jubel, sondern für das Ausrupfen der Eckfahne …

In Überzahl erzwingen die über weite Strecken enttäuschenden Österreicher dann noch den Heimsieg: Philipp Mwene und der eingewechselte Sasa Kalajdzic treffen in den Minuten 90 und 93 zum 3:1-Endstand. Romano Schmid hatte die Elf von Ralf Rangnick kurz vor der Pause per Elfmeter in Führung gebracht.
















