Cristiano Ronaldo

    Portugal-Coach über Ronaldo: «Regeln sind für alle gleich»

    Simon Huber
    Simon Huber

    Portugal,

    Im ersten Spiel nach Cristiano Ronaldos Abreise gewinnt Portugal in Dänemark 4:2. Trainer Jorge Jesus bleibt danach hart.

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    Trainer Jorge Jesus verteidigt sein Vorgehen im Fall Ronaldo. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Portugal gewinnt ohne Cristiano Ronaldo in Kopenhagen mit 4:2.
    • Trainer Jorge Jesus verteidigt sein Vorgehen im Fall Ronaldo.
    • Der Superstar dürfte nicht mehr für Portugal spielen.

    Portugal braucht Cristiano Ronaldo nicht – zumindest nicht an diesem Abend. Ohne den abgereisten Superstar gewinnt die Seleção in Dänemark mit 4:2. Es ist der dritte Sieg im dritten Nations-League-Spiel.

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    Cristiano Ronaldo (links) ist vom Nationalteam Portugals abgereist. - keystone

    Die Dänen kommen zweimal zurück. Doch João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und Joker João Félix sorgen für die Treffer der Portugiesen. Mit der Nummer 7 läuft erstmals Rafael Leão auf.

    Jorge Jesus bleibt hart

    Nach dem Spiel ist Ronaldo natürlich trotzdem Thema. Trainer Jorge Jesus verteidigt sein Vorgehen. Er habe mit reinem Gewissen gehandelt, sagt der 72-Jährige.

    «Es gibt Spieler mit einem besonderen Status, aber die Regeln gelten für alle gleich», stellt Jesus klar. Daran habe er sich in seiner ganzen Karriere gehalten. «Und daran werde ich auch festhalten.»

    Braucht Portugal Cristiano Ronaldo noch?

    Eine Spaltung im Team befürchtet er nicht. «Nichts deutet darauf hin, dass die Spieler mich nicht unterstützen», sagt Jesus. «Solche Dinge passieren, aber sie spalten die Gruppe nicht.»

    Bestes Spiel ohne Ronaldo

    Sportlich ist der Trainer sowieso zufrieden. «Für mich war das bisher unser bestes Spiel», so Jesus. Die Mannschaft glaube fest an das, was sie tue.

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    Gegen Norwegen schmorte Superstar Cristiano Ronaldo 90 Minuten auf der Bank. - keystone

    Für Ronaldo dürfte das Kapitel Nationalmannschaft beendet sein. Nach dem Zoff um seinen Bankplatz flog er mit einem Privatjet nach Madrid. In 234 Länderspielen erzielte er 146 Tore.

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    Kommentare

    User #3818 (nicht angemeldet)

    wer die Hintergründe nicht kennt, kann das nicht beurteilen.

    User #3523 (nicht angemeldet)

    Jetzt war doch stets so ein Hype um den Spieler. Dann so ein Abgang? Tja, den hätte er "ehrenvoll" vor einigen Jahren tun sollen.

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