Bundesliga

    Matthäus: Titel für Dortmund wäre «schön für Bundesliga»

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    Deutschland,

    Meister Borussia Dortmund? Der frühere Bayern-Kapitän hat nichts dagegen. Die Mentalität dafür habe der BVB gezeigt. Einen Umbruch bei den Bayern sieht Matthäus auch im Falle einer Titel-Pleite nicht.

    Lothar Matthäus ist angetan von der ungewohnten BVB-Konstanz.
    Lothar Matthäus ist angetan von der ungewohnten BVB-Konstanz. - Sven Hoppe/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trotz seiner erfolgreichen Vergangenheit beim FC Bayern München hätte Lothar Matthäus kein Problem mit einem Meistertitel für Borussia Dortmund am Saisonende.

    «Das wäre schön für die Bundesliga.

    Es würde auch bei Bayern mal wieder was Neues passieren», sagte der Sky-Experte vor dem grossen Titel-Duell am heutigen Samstag (18.30 Uhr/Sky) der Deutschen Presse-Agentur: «Diese Selbstverständlichkeit Meister zu werden, ist gut und schön – aber es würde der Liga auch mal guttun, wenn nach elf Jahren wieder eine andere Mannschaft Meister wird.»

    Lob für den BVB

    Die Dortmunder seien zwar trotz ihrer aktuellen Tabellenführung nur die Aussenseiter in dem Spitzenspiel, meinte Matthäus. Doch der frühere Bayern-Kapitän ist angetan von der ungewohnten BVB-Konstanz in diesem Jahr.

    «Wofür sie in der Vergangenheit zu Recht kritisiert wurden, muss man sie jetzt loben: Sie gewinnen nicht nur tolle Spiele wie gegen Köln, sondern holen auch dreckige Siege, die sie so jahrelang nicht eingefahren haben.» Einen Profi hob er dabei heraus: «Auch an Nico Schlotterbeck sieht man die Mentalität in der Mannschaft, die in den letzten Jahren immer mal wieder gefehlt hat.»

    Sollten die Münchner wie zuletzt 2012 das Titelrennen gegen Dortmund verlieren, glaubt Matthäus aber nicht an einen grossen Umbruch beim deutschen Rekordmeister. «Die Bayern haben in den letzten Jahren, seit Hasan Salihamidzic für den sportlichen Bereich tätig ist, sehr viel Geld investiert. Da sind nicht nur einige Millionen, sondern einige Hundert Millionen Euro geflossen», sagte der 62-Jährige: «Nicht nur die Transfersummen, auch die Gehälter sind explodiert. Ich glaube also nicht, dass man den Kader grundlegend verändern kann.»

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