Hertha-Sportdirektor Friedrich verteidigt Klinsmann

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    Bolivien,

    Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich will die Arbeit von Ex-Trainer Jürgen Klinsmann trotz dessen spektakulären Abgangs nicht nur negativ bewerten.

    Sportdirektor Arne Friedrich (r) im Gespräch mit Herthas Kurz-Trainer Jürgen Klinsmann. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
    Sportdirektor Arne Friedrich (r) im Gespräch mit Herthas Kurz-Trainer Jürgen Klinsmann. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei der Aufarbeitung der turbulenten Monate mit Klinsmann sieht Friedrich auch eine Einsicht bei dem ehemaligen Bundestrainer.

    «Er hat hier etwas bewegt. Er hat alles auf den Prüfstand gestellt und wollte viele Dinge in kurzer Zeit anschieben. Der Ansatz war richtig, aber das Ende war natürlich schlecht», sagte Friedrich in einem Interview dem «Kicker». Der 41 Jahre alte Ex-Nationalspieler war im Vorjahr von Klinsmann als sogenannter Performance Manager nach Berlin geholt worden. Im Sommer wurde er zum Sportdirektor des Fussball-Bundesligisten befördert. Klinsmann hatte die Hertha im Februar verlassen.

    Bei der Aufarbeitung der turbulenten Monate mit Klinsmann sieht Friedrich auch eine Einsicht bei dem ehemaligen Bundestrainer. «Es ist müssig, jetzt die Schuld zu portionieren. Fakt ist: Am Ende ging es so auseinander, wie es nie hätte auseinandergehen dürfen. Jürgen Klinsmann weiss, dass er mit seinem Abgang einen Riesenfehler gemacht hat. Den Verein so im Stich zu lassen und ihm den Rücken zuzukehren, das macht man nicht. Das weiss er», sagte der ehemalige Verteidiger.

    In seinem neuen Posten sieht sich Friedrich nicht als Rivale oder Backup für Manager Michael Preetz. «Das ist völliger Quatsch und absolut ausgeschlossen!», sagte er auf die Frage, ob seine Berufung eine Entmachtung von Preetz bedeute. «Loyalität ist einer meiner wichtigsten Werte. Ich bin der Letzte, der sagt: Ich will Michaels Job. Das ist nicht mein Ziel. Und das weiss Michael. Ich bin jetzt in einer interessanten und der für mich richtigen Position», sagte Friedrich.

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