Mit den England-Profis Ann-Katrin Berger, Melanie Leupolz und Leonie Maier bestreitet die deutsche Frauenfussball-Nationalmannschaft ihre kommenden zwei Länderspiele.
Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Frauenfussball-Nationalmannschaft, steht auf dem Trainingsplatz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Frauenfussball-Nationalmannschaft, steht auf dem Trainingsplatz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die drei Spielerinnen hatten im Februar bei den Partien gegen Belgien (2:0) und die Niederlande (1:2) wegen der politischen Vorgaben während der Corona-Pandemie gefehlt.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg berief Berger und Leupolz vom FC Chelsea und Arsenal-Akteurin Maier in das Aufgebot für die Partien in Wiesbaden gegen Australien (10. April/16.10 Uhr/ARD) und Norwegen (13. April/16.00 Uhr/ZDF). Das gab der Deutsche Fussball-Bund bekannt.

Die drei Spielerinnen hatten im Februar bei den Partien gegen Belgien (2:0) und die Niederlande (1:2) wegen der politischen Vorgaben während der Corona-Pandemie gefehlt. Zudem berief die Bundestrainerin Fabienne Dongus (Hoffenheim) erstmals in den Kader. Verzichten muss Voss-Tecklenburg dagegen auf die verletzte Sydney Lohmann (Bayern).

Wie bereits beim Länderspielauftakt wird die Wolfsburger Torhüterin Almuth Schult mit der Auswahl trainieren, aber nach ihrer Schulter-Operation 2009 und der Geburt ihrer Zwillinge nicht zum Aufgebot gehören. Man wolle sich erneut ein Bild von ihrem Leistungsstand machen, teilte der DFB mit.

Gegen Australien gab es bislang erst vier Länderspiele. «Umso mehr freue ich mich auf diesen hochkarätigen Vergleich, denn die meisten Spielerinnen des Teams stehen in den europäischen Spitzenligen unter Vertrag. Das wird ein sehr interessantes Spiel für uns, aus dem wir viele Erkenntnisse gewinnen werden», sagte Voss-Tecklenburg.

Dagegen trifft die DFB-Auswahl bereits zum 42. Mal auf Norwegen. Norwegen zähle «seit Jahren zu den herausragenden europäischen Teams», sagte die Bundestrainerin und betonte: «Die beiden Spiele gegen diese Topteams werden unsere junge Mannschaft in ihrem Reifeprozess wieder ein Stück weiterbringen.»

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