Cristiano Ronaldo

    Dementi: Ronaldo kehrt nicht nach Lissabon zurück

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen, DPA

    Portugal,

    Es wäre der Wunsch seiner Mutter. Doch Cristiano Ronaldo (36) wird Juventus Turin vorerst nicht in Richtung Sporting Lissabon verlassen.

    Ronaldo
    Cristiano Ronaldo spielt seit 2018 bei Juventus Turin in der Serie A. Die vergangene Saison war die schwächste seit seiner Ankunft. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Juve ist Superstar Cristiano Ronaldo nicht mehr unumstritten.
    • Über einen Wechsel wird spekuliert – in die Heimat wird es aber kaum gehen.

    Jorge Mendes schiebt dem Wunsch von Cristiano Ronaldos Mami Dolores (66) einen Riegel vor. Der Agent des Portugiesen dementiert, dass der 36-Jährige im Sommer eine Rückkehr in die Heimat erwägt.

    «Portugal ist vorerst nicht Teil seiner Karrierepläne», sagt Agent Jorge Mendes dem portugiesischen Blatt «Record». Zudem läuft der Vertrag des Portugiesen bei Juve noch ein Jahr.

    Cristiano Ronaldo
    Cristiano Ronaldo mit seiner Mutter, Dolores Aveiro. - Keystone

    Die Gerüchte über eine Rückkehr wurden zuletzt von Ronaldos Mutter Dolores Aveiro angeheizt. Nach dem Sporting-Titel rief sie vom Balkon ihres Hauses auf Madeira Journalisten und Fans zu: «Morgen spreche ich mit ihm! Ich werde ihn überreden – er wird zurückkommen.»

    Ronaldo steht bei Juve in der Kritik

    Ronaldo geriet nach dem Aus von Juventus im Achtelfinale der Champions League gegen Porto in die Kritik. «CR7» machten Medien und Fans für die Pleite verantwortlich, auch im eigenen Club wurde Kritik laut.

    Ronaldo
    Ronaldo muss in Turin als Sündenbock herhalten. - dpa

    Auch in der Serie A sieht es schlecht aus. Der Serienmeister muss zwei Runden vor Saisonende als Fünfter um die Qualifikation für die Champions League bangen.

    Auch über Interesse von Paris Saint-Germain sowie von Ronaldos Ex-Clubs Manchester United und Real Madrid war berichtet worden.

    Erwarten Sie einen Ronaldo-Wechsel im Sommer?

    Ein Wechsel gilt bei Beobachtern allerdings auch deshalb als unwahrscheinlich, weil Ronaldos Vertrag noch bis Juni 2022 läuft. Und kaum ein Club kann – zumal in Pandemie-Zeiten – auch nur annähernd sein Jahresgehalt zahlen.

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