Darum wird Atlético-Star Alvarez von den eigenen Fans ausgepfiffen
Der wechselwillige Julian Alvarez kehrt in das Kader von Atlético Madrid zurück. Beim 2:2 gegen Villarreal wird der argentinische Vizemeister ausgepfiffen.

Das Wichtigste in Kürze
- Atlético und Villarreal trennen sich in einem spektakulären Spiel 2:2.
- Julian Alvarez wird bei den Rojiblancos eingewechselt – und brutal ausgepfiffen.
- Grund dafür ist sein wechselwilliges Verhalten.
- An der WM schoss er mit einem Traum-Tor die Schweiz aus dem Turnier.
Gut einen Monat nach dem verlorenen WM-Final kehrt Julian Alvarez in den Kader von Atlético Madrid zurück. Beim 2:2 am Sonntag zu Hause gegen Villarreal wird der 26-Jährige in der 66. Minute eingewechselt.
Nunca vi algo así. El abucheo, su cara, los gestos. Julián Álvarez no puede estar ni un segundo más en ese club. HAGAN ALGO. pic.twitter.com/s4ic5jCIrR https://t.co/EEv1GV5rOO
— Scalonados (@Scalonados) August 23, 2026
In der Folge spielen sich verrückte Szenen ab: Zuerst verursacht Le Normand einen umstrittenen Penalty und fliegt mit Rot vom Platz. Dann gleicht Giuliano Simeone in der 85. Minute aus.
Macht es Julian Alvarez wie einst Griezmann?
Für Alvarez ist es ein Comeback zum Vergessen: Der Gaucho findet nicht richtig ins Spiel und wird von den eigenen Fans auch noch brutal ausgepfiffen. Nach dem Schlusspfiff marschiert er schnurstraks in die Kabine.

Grund für den Frust der Atlético-Anhänger ist Alvarez’ Wechselwunsch. Der Vize-Weltmeister möchte einen Transfer zum FC Barcelona forcieren. Selbiges tat Antoine Griezmann 2019, nur um zwei Jahre später gesenkten Hauptes zurückzukehren.
Atlético um Trainer Diego Simeone möchte den Stürmer aber nicht ziehen lassen. Alvarez’ Vertrag bei den Rojiblancos läuft noch bis 2030. Für eine Verpflichtung des auf 120 Millionen Euro geschätzten Stürmers müsste Barça tief in das Portemonnaie greifen.
Alvarez schiesst die Schweiz ab
An der WM 2026 lief es Alvarez bis zum Final wunschgemäss. So war er unter anderem im Viertelfinal gegen die Schweiz der entscheidende Mann auf dem Platz.
In der 112. Minute trifft er mit einem Schuss in den Winkel mitten ins Schweizer Herz.
00:00 / 00:00












