Bundestrainer Jürgen Klopp teilt gegen Hasskommentare aus!
Nach dem 0:1 gegen Griechenland tauchen im Netz rassistische Kommentare gegen deutsche Nationalspieler auf. Jürgen Klopp findet deutliche Worte.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach dem 0:1 gegen Griechenland werden Spieler des DFB im Netz rassistisch beleidigt.
- Bundestrainer Jürgen Klopp will den Verfassern keine Beachtung schenken.
- Die Welt könne sich ein Beispiel an einer Umkleidekabine nehmen, so Klopp.
Die Niederlage gegen Griechenland hat ein hässliches Nachspiel. In den sozialen Medien tauchen rassistische Kommentare gegen die deutsche Nationalmannschaft auf.
Einige Nutzer schreiben etwa, das Team sei «nicht deutsch genug» oder «nicht weiss genug».

An der Pressekonferenz vor dem heutigen Nations-League-Spiel gegen Serbien wird Jürgen Klopp darauf angesprochen. Die Beiträge selbst habe er nicht gesehen, sagt der Bundestrainer. Seine Meinung dazu ist trotzdem klar.
Jürgen Klopp: «Meine Gedanken kriegen sie nicht»
«Es gibt keinen Grund, sich über diese Menschen Gedanken zu machen», sagt Klopp. «Meine Gedanken kriegen sie nicht.» Für soziale Medien habe er ohnehin wenig Zeit und kein Interesse an solchen Aussagen.
Kritik übt der 59-Jährige dennoch. «Die grosse Crux unseres Lebens ist, dass jeder seine Meinung sagen darf», so Klopp. «Das ist Wahnsinn, wenn so etwas da war.»
DFB-Team als Vorbild
Viele Spieler im Kader des DFB haben ausländische Wurzeln. Für Klopp ist das kein Thema, im Gegenteil. «Die Gruppe, die wir hier zusammen haben, könnte nicht grossartiger in diesem Zusammenleben sein», schwärmt er.

Und er geht noch weiter: «Die Welt dürfte sich ein Beispiel an einer Sport-Umkleidekabine nehmen.» Dort zählten Leistung und Charakter, nicht Herkunft oder Hautfarbe.
«Da wird jeder aufgrund der richtigen Tatsachen respektiert und nicht aufgrund von falschen Meinungen diskreditiert. Punkt!»
Heute Abend um 20.45 Uhr trifft Deutschland in München auf Serbien.
















