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    Boetius hat nach Hodenkrebs-OP «sein Lachen nicht verloren»

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    Deutschland,

    Vor etwas mehr als einer Woche bekam Ex-FCB-Star Jean-Paul Boetius die Schock-Diagnose Hodenkrebs. Der Hertha-Spieler ist operiert worden und schaut nach vorne.

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    Jean-Paul Boetius mit seinem Coach Sandro Schwarz. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Boetius ist nach Marco Richter der zweite Herthaner mit der Diagnose Hodenkrebs.
    • Der Ex-FCB-Star ist am Montag erfolgreich operiert worden.

    Jean-Paul Boetius versucht nach erfolgter Hodenkrebs-Diagnose samt folgender Operation positiv zu bleiben.

    «Ich habe Djanga gesehen, er hat sein Lachen nicht verloren und alles gut verkraftet den Umständen entsprechend. Das ist eine sehr gute Nachricht. Wir haben Hoffnung, dass es ähnlichen Verlauf nimmt wie bei Marco», sagte Hertha-Trainer Sandro Schwarz, der den Spieler nach der am Freitag erfolgten Operation am Montag besucht hatte.

    Boetius ist nach Marco Richter der zweite Herthaner mit der Diagnose Hodenkrebs. In der Bundesliga ist zudem noch Sebastien Haller von Borussia Dortmund betroffen, Timo Baumgartl vom Lokalrivalen Union Berlin hat nach erfolgter Chemotherapie bereits sein Comeback auf dem Rasen gegeben, wie Richter auch.

    Der Mittelfeldspieler der Blau-Weissen konnte dabei sogar mit zwei Toren in den vergangenen Spielen glänzen. Marco kommt immer weiter ran und hat gut gearbeitet in der Länderspiel-Pause. Wir sind froh, dass Marco wieder auf dem Platz ist», sagte Trainer Schwarz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).

    Als Vorbild kann Richter für Boetius laut Schwarz später fungieren. Der 43-Jährige will Neuzugang Boetius erst einmal «mit der Familie in Ruhe lassen», um die neue Situation anzunehmen. Zudem hofft Schwarz, dass bis «Ende der Woche der endgültige Befund da ist. Dann schauen wir, wie seine Gefühlslage ist und sein Kopf arbeitet. Angesichts des Lachens des Mittelfeldspielers nach der Operation schaut auch Schwarz optimistisch in die Zukunft. Und dann wird Boetius sicher auch von den Erfahrungen von Marco profitieren, «worauf wir gerne verzichtet hätten.»

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