Bielefelds Sportchef Arabi sieht Fortschritte

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Deutschland,

Sportchef Samir Arabi hat die 1:2-Niederlage von Arminia Bielefeld bei RB Leipzig als Fortschritt gewertet.

Samir Arabi, Sportchef von Arminia Bielefeld. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Samir Arabi, Sportchef von Arminia Bielefeld. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der drohende Absturz auf den letzten Tabellenplatz blieb Bielefeld (4 Punkte) nur dank der neuerlichen Niederlage von Schlusslicht FC Schalke (3) in Mönchengladbach (1:4) erspart.

«Wir haben uns zumindest deutlich mehr Torchancen erarbeitet und waren nah am Ausgleich. Das gibt Mut für die kommenden Aufgaben», sagte der Spitzenfunktionär des Tabellenvorletzten der Fussball-Bundesliga in der TV-Sendung Sky90. Obwohl der Aufsteiger aus Ostwestfalen nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie erstmals auf einem direkten Abstiegsplatz rangiert, gab sich der 41-Jährige kämpferisch: «Wir sind noch nicht so weit, dass wir nervös werden und hissen nicht die weisse Fahne.»

Der drohende Absturz auf den letzten Tabellenplatz blieb Bielefeld (4 Punkte) nur dank der neuerlichen Niederlage von Schlusslicht FC Schalke (3) in Mönchengladbach (1:4) erspart. «Wir als Aufsteiger haben nur eine Chance, wenn es Mannschaften wie Schalke gibt, die unter ihren Möglichkeiten bleiben. Genau diese Fälle müssen wir ausnutzen», sagte Arabi.

Umfangreiche Investitionen in den Kader schloss er aus: «Natürlich würden wir gern den ein oder anderen Spieler dazu nehmen. Aber wir werden den Weg so weitergehen und nicht auf Pump versuchen, die Wahrscheinlichkeit auf den Klassenerhalt zu erhöhen.»

Trotz der coronabedingten Einnahmeausfälle sei die Saison der Bielefelder «durchfinanziert». Dennoch bereitet die Entwicklung Arabi Sorgen. «Wir merken eine Entfremdung, die Zuschauer entfremden sich. Wir haben extreme Rückgänge im Merchandising-Bereich und setzen als Bundesligist weniger um als im Zweitliga-Jahr. Mit dieser Situation müssen wir uns auseinandersetzen», sagte er.

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