Medien: Hecking unterschreibt als Sportvorstand in Nürnberg

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    Deutschland,

    Der 1. FC Nürnberg setzt auf einen ehemaligen Trainer als neuen Sportvorstand. Nach Medienberichten ist der Deal mit Dieter Hecking perfekt, es sollen sogar schon Verträge unterzeichnet sein. Auch bei der Trainerfrage wird über einen früheren Bundesligisten spekuliert.

    Soll neuer Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg werden: Dieter Hecking. Foto: Tom Weller/dpa
    Soll neuer Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg werden: Dieter Hecking. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Rückkehr von Dieter Hecking zum 1. FC Nürnberg ist nach übereinstimmenden Medienberichten perfekt.

    Der ehemalige Coach soll den «Club» als neuer Sportvorstand nach einer Saison zum Vergessen in der 2. Fussball-Bundesliga zu alter Stärke führen.

    Wie die «Bild»-Zeitung und das Portal «nordbayern.de» der «Nürnberger Nachrichten» und der «Nürnberger Zeitung» meldeten, unterschrieb der 55-Jährige seinen Vertrag.

    Die Rede ist von einem Dreijahreskontrakt für Hecking, der zuletzt noch Trainer beim Hamburger SV war, nach dem verpassten Aufstieg der Hanseaten in die Bundesliga aber keine Vertragsverlängerung mehr erhielt. Der 1. FC Nürnberg bestätigte die Berichte am Sonntag auf Anfrage zunächst nicht.

    Der Deal mit Hecking als Nachfolger von Robert Palikuca galt aber seit Freitag als höchstwahrscheinlich, nachdem Benjamin Schmedes vom VfL Osnabrück als zweiter Kandidat für den Job abgesagt hatte. Nun muss der Verein noch schleunigst einen neuen Trainer finden.

    Die Franken hatten in der abgelaufenen Saison den Absturz in die 3. Liga nur deshalb knapp vermieden, weil ihnen in der Relegation gegen den FC Ingolstadt ein Tor in der Nachspielzeit des Rückspiels gelungen war. Manager Palikuca galt als verantwortlich für die Kaderzusammenstellung und die Auswahl der erfolglosen Trainer Damir Canadi und Jens Keller. Erst Michael Wiesinger als Retter für die Abstiegs-Playoffs konnte für ein spätes Happy End sorgen.

    Hecking kennt Nürnberg, schliesslich war er von 2009 bis 2012 Trainer am Valznerweiher. In jener Zeit spielte der «Club» noch in der Bundesliga und hatte seine stärkste Phase nach dem Pokalsieg 2007.

    Für den ehemaligen Profi aus dem Ruhrgebiet ist Nürnberg die erste Station als Manager. Die dringlichste Aufgabe ist nun die Suche nach einem neuen Coach. Wiesinger steht nicht zur Verfügung und sieht seine Zukunft im Nachwuchsleistungszentrum. Laut «Bild» ist der frühere Augsburger, Schalker und Stuttgarter Bundesliga-Trainer Markus Weinzierl ein Kandidat für den Posten.

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