Servette nach 115 Minuten in extremis zum Sieg

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Servette verhindert die Niederlage gegen Lugano in Playoff-Spiel 3 knapp. Der Ausgleich gelingt 79 Sekunden vor Schluss, der Siegestreffer in der 3. Overtime.

    Servette
    Servette jubelt über den hart erkämpften und verdienten Sieg in Spiel 3 gegen Lugano. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Servette gewinnt Spiel 3 gegen Lugano in der dritten Overtime mit 3:2.
    • Die dominanten Genfer erzielten den Ausgleich erst 79 Sekunden vor Schluss.
    • Damit geht der Quali-Sieger in der Serie mit 2:1 in Führung.

    Genf-Servette verhindert die erste Heimniederlage in der Viertelfinal-Serie gegen Lugano in extremis. Am Ende resultiert ein verdienter und dennoch glückhafter 3:2-Sieg nach der dritten Verlängerung.

    Gut dreieinhalb Minuten fehlten am Ende zum Schweizer Rekord für die längste Verlängerung, dafür hatte Servette diesmal das bessere Ende. Nach 114:06 Minuten erzielte Marc-Antoine Pouliot in Überzahl das erlösende Siegtor.

    Marc-Antoine Pouliot
    Marc-Antoine Pouliot erlöst Genf-Servette in der dritten Overtime. - keystone

    33:13 (50:20 am Ende) lautete nach 60 Minuten das Schussverhältnis zugunsten der Genfer. Und doch standen die Grenat nur 79 Sekunden davon entfernt, im hart umkämpften Duell mit Lugano das Break zu kassieren.

    Der Ausgleich, der eine Verlängerung notwendig machte, fiel dann ebenso verdient wie ausgesprochen glücklich. Verteidiger Sami Vatanen schoss, Valtteri Filppula lenkte den Puck eigentlich neben das Tor ab. Doch von der Schulter Teemu Hartikainens prallte er dennoch hinter die Linie.

    Servette
    Servette hätte in Spiel 3 der Playoff-Serie gegen Lugano beinahe das Break kassiert. - keystone

    Der junge Tessiner Trainer Luca Gianinazzi hat seinem Team offensichtlich eine bisher nicht gesehene Identität eingeimpft. Nicht spielerische Brillanz, sondern Teamgeist und aufopfernder Kampf soll die seit Jahren enttäuschenden Bianconeri zum Erfolg zurückführen.

    Wer wird sich im Viertelfinal durchsetzen?

    Im Achtelfinal gegen Fribourg funktionierte diese Taktik, im Viertelfinal gegen den Qualifikationssieger Servette bisher ebenfalls nicht übel. Dennoch liegen die Tessiner nun wieder 1:2 im Rückstand und müssen einen brutalen Nackenschlag überwinden. Immerhin haben die beiden Teams nun zwei Tage zur Erholung.

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