Eishockey-WM – Niederreiter: «Je älter, desto mehr magst du Druck»
Nino Niederreiter spricht über Druck vor der Eishockey-WM zuhause in der Schweiz. Er selbst liebt es. Mental-Trainer unterstützen den Bündner seit Jahren.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Hockey-Schweiz will endlich den Titel.
- Bringt dies zu viel Druck auf die Nati-Spieler mit sich?
- Nino Niederreiter mag den Druck. Mit Vorbereitungs-Spielen habe er Mühe.
Zwei Mal Silber, jetzt will die ganze Hockey-Schweiz Gold an der Heim-WM. Wie hoch ist der Druck für die Schweizer Spieler?
Für Nino Niederreiter ist dies kein Problem. Im Gegenteil.
«Ich habe Mühe mit Vorbereitungsspielen, wo es um nicht viel geht. Je älter du wirst, desto anders schaust du das Spiel an. Du freust dich auf den Moment, wo du Druck hast. Dann kannst du auch am meisten aus dir herausholen.»

Bei der Nati sei die Verantwortung breit verteilt. «Josi hat verdient, das C auf der Brust. Aber es hat so viele Leaders in dieser Mannschaft. Es ist wichtig, dass jeder das Wort nimmt.»
Der Flügel der Winnipeg Jets nimmt seine Leader-Rolle so wahr, dass er positiv auf der Bank sei und Einzelgespräche führe.
Ein Mental-Trainer hilft Nino Niederreiter
Der 33-Jährige erzählt, dass er nicht nur seinen Körper trainiere, sondern auch den Geist. «Ich habe sehr früh angefangen mit einer Mentaltrainerin. Im Jahr 2006.»
Mittlerweile habe er auf einen Mann gewechselt – dieser kommt aus Chur. «Ich wollte mal ausprobieren, wie das ist.» Seit vier Jahren habe er diesen an der Seite, habe auch Meetings per Zoom. «Er macht das super.»
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