Triple der besonderen Art: Van Gerwens triumphiert

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Niederlande,

In einem Darts-Krimi setzt sich van Gerwen gegen seinen Dauerrivalen Price durch. Während der Waliser fair gratuliert, kündigt van Gerwen schon die nächsten grossen Taten an.

Der niederländische Spieler Michael van Gerwen jubelt nach dem Sieg im Finale.
Der niederländische Spieler Michael van Gerwen jubelt nach dem Sieg im Finale. - Monika Skolimowska/dpa

«Wir werden das Feld zusammen aufräumen, macht Euch keine Sorgen», kündigte van Gerwen nach dem 18:14 im Endspiel des World Matchplays am späten Sonntagabend in Blackpool an. Van Gerwen blickt auf ein spektakuläres Sommer-Triple zurück: erst im Juni Premier-League-Sieger, dann direkt eine Operation an der Wurfhand und nun Triumphator beim zweitwichtigsten Event des Jahres.

«Die Hände wieder an dieser Trophäe zu haben, bedeutet mir alles. Einen Spieler von diesem Format zu besiegen, macht mich stolz. Es war Drama, es gab phänomenale Darts: Deshalb lieben wir dieses Spiel. Ich bin stolz auf mich, dass ich die Nerven behalten habe. Ich bin so glücklich», sagte der 33 Jahre alte Niederländer, der sich nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in den Winter Gardens krönte. In der Weltrangliste wird van Gerwen ab Montag wieder auf Platz drei gelistet.

Der Waliser Price übernimmt - Finalniederlage hin oder her - den Spitzenplatz vom schottischen Weltmeister Peter Wright. Doch am Sonntag überwog der Frust. «Michael ist ein fantastischer Spieler. Er ist absolut der verdiente Champion, ein grossartiger Gewinner und ein guter Freund. Bei diesem Turnier habe ich sehr gut gespielt, aber es sollte heute nicht sein für mich», sagte Price. Der ehemalige Rugby-Profi hatte im Finale lange geführt, bis van Gerwen beim Stand von 15:14 erstmals vorbeizog - und kurze Zeit später schon als Sieger feststand.

Für van Gerwen läuft es 2022 nach zwei schwierigen Jahren wieder. «Dieses Mal habe ich gewonnen, das nächste mal dann er. So läuft es. Einen Spieler dieses Kalibers zu schlagen, ist unglaublich», erklärte van Gerwen auf der grossen Bühne, nachdem er den Siegerpokal mehrere Male euphorisch in die Luft gereckt hatte. Price hingegen blieb das dritte Highlight nach Nummer-eins-Eroberung und Neun-Darter im Halbfinale verwehrt.

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