Staatsanwaltschaft will Erfurter Arzt bald vernehmen

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    Deutschland,

    Die Münchner Staatsanwaltschaft will im Blutdoping-Skandal den in Untersuchungshaft sitzenden Arzt Mark S. bald vernehmen.

    Kai Gräber ist Leiter der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft in München. Foto: Andreas Gebert
    Kai Gräber ist Leiter der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft in München. Foto: Andreas Gebert - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Ermittlungen in München seien noch in einem frühen Stadium.

    «Der Arzt ist inzwischen in der JVA in München», sagte der Leiter der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft, Kai Gräber, der «Augsburger Allgemeinen». Sein Ziel sei es, «im Laufe der kommenden Woche eine Vernehmung anzusetzen, um zu sehen, ob und was er sagen will», führte Gräber weiter aus.

    Die Ermittlungen in München seien noch in einem frühen Stadium. «Die Blutbeutel sind gerade erst in München angekommen. Nun werden erst einmal die Spezialisten der Spurensicherung an die Arbeit gehen. Das muss alles sehr sensibel gehandhabt werden», sagte Gräber.

    In Erfurt waren bei den jüngsten Razzien im Zuge der Nordischen Ski-WM laut «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» mehr als 40 Blutbeutel sichergestellt worden. Die «Süddeutsche Zeitung» berichtete von mindestens einigen Dutzend kühl gelagerter Blutbeutel. Angeblich seien diese mit Tarnnamen versehen gewesen, hiess es.

    Das Blut werde nun analysiert, sagte Gräber und kündigte an: «Und dann werden wir versuchen, das Blut einem Sportler zuzuordnen.»

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