Simon Ehammer: «Habe immer über Weltrekord gewitzelt»
Simon Ehammer sagt, er habe immer über den Weltrekord gewitzelt. Dass es jetzt geklappt habe, sei genial.

Das Wichtigste in Kürze
- Siebenkämpfer Simon Ehammer bricht den Indoor-Weltrekord.
- Darüber habe er immer gewitzelt.
- Hätte er es am Schluss noch vergeben, hätte er auch den Sieg nicht richtig feiern können.
Simon Ehammer kürt sich im polnischen Torun zum Hallen-Weltmeister im Siebenkampf. Zudem bricht er mit seinen 6670 Punkten einen 14 Jahre alten Weltrekord. Das sei noch nicht ganz angekommen, sagt der Appenzeller nach seinem Triumph bei «SRF».
Es sei lustig: «Mit der engen Familie und den Freunden habe ich immer über den Weltrekord gesprochen und gewitzelt», sagt Ehammer. «Aber auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit. Dass es jetzt passiert ist, ist unglaublich.»
Die letzten Wettkämpfe seien gut gelaufen, weshalb der Europa-Rekord das klare Ziel gewesen sei. Er habe gewusst, dass der Weltrekord möglich sei. «Aber dafür muss alles stimmen. Ich habe mir gesagt, dass ich fit bin.»
Dass er in allen sieben Disziplinen so geliefert habe, sei «genial», sagt Simon Ehammer.
Bereits am Freitag legte er den Grundstein für den Erfolg. «Ich habe gewusst, dass, wenn ich einen ähnlichen Tag wie im letzten Jahr habe, der Europa-Rekord drinliegt.»
Und nach dem Hürdenlauf habe er gewusst: «Jetzt muss ich es heimbringen. Wenn ich es am Schluss noch vergeben hätte, hätte ich auch den Sieg nicht richtig feiern können.»


















