Sieg gegen Olympiasieger, Niederlage gegen Weltmeister

    Keystone-SDA
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    Köniz,

    Die Schweizer Curler bringen zwei Gipfeltreffen an der WM in Lethbridge mit einem Sieg und einer Niederlage hinter sich. Einem 7:4 gegen Olympiasieger USA folgt ein 4:9 gegen Weltmeister Schweden.

    Der Schweizer Skip Peter De Cruz mit voller Konzentration im Match gegen Olympiasieger USA
    Der Schweizer Skip Peter De Cruz mit voller Konzentration im Match gegen Olympiasieger USA - sda - KEYSTONE/AP The Canadian Press/PAUL CHIASSON

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für die Genfer Crew war der Erfolg gegen die von John Shuster angeführten US-Curler der sechste Sieg in sechs Spielen.

    Wenige Stunden später riss im Match gegen Schweden die zweitlängste Start-Siegesserie, die je ein Schweizer Männerteam an einer Weltmeisterschaft hingelegt hat.

    Die Olympia-Dritten Valentin Tanner, Skip Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz vom CC Genf sind jedoch auf dem besten Weg, in die K.o.-Spiele der besten sechs Teams zu gelangen. Auch die direkte Qualifikation für die Halbfinals ist noch in Reichweite. Im nächsten Match treffen die Schweizer am Mittwochabend um 22 Uhr Schweizer Zeit auf die noch sieglosen Curler aus Südkorea.

    Im Spiel gegen die Amerikaner liessen sich die Schweizer im 8. End einen Stein stehlen, sodass sie mit 3:4 erstmals im Match in Rückstand gerieten. Aber im 9. End nutzten sie den Vorteil des letzten Steins und zwei Fehler des Gegners vollauf. Mit einem Viererhaus stellten sie den Sieg sicher. Die Schweizer hatten sich gegen das US-Team lange auf ein defensives Spiel eingelassen, auf die Chance auf ein Zweier- oder Dreierhaus wartend. Belohnt wurden sie für ihre Geduld schliesslich mit dem spektakulären Vierer.

    Niklas Edin und seine schwedische Formation aus Karlstad - Edin strebt in Kanada seinen vierten WM-Titel an - stiegen ausgeruht in den Match gegen die Schweiz. Ab dem 4. End waren sie deutlich überlegen. Mit zwei Dreierhäusern zogen sie bis nach dem 6. End vorentscheidend auf 7:3 davon. Die Schweizer gaben nach acht Ends auf.

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