Russland-Sanktionen: Schmidt bezweifelt strenge Umsetzung

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Lausanne,

Ruderer Richard Schmidt befürchtet als Mitglied der Wada-Athletenkommission, dass die Sanktionen gegen Russland aufgeweicht werden.

Skeptisch, was die Russland-Sanktionen angeht: Ruderer Richard Schmidt. Foto: Caroline Seidel/dpa
Skeptisch, was die Russland-Sanktionen angeht: Ruderer Richard Schmidt. Foto: Caroline Seidel/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Schmidt hatte sich wie auch die Mehrheit der Athletenkommission für einen Komplett-Bann ausgesprochen.

«Schauen Sie sich einfach den russischen Einfluss in der Sportwelt an. Die Entscheidung wird jetzt auch wieder eine Sache der Fachverbände sein, und da stecken so viele Sponsorengelder und Abhängigkeiten dahinter», sagte der 32-Jährige der «Süddeutschen Zeitung». «Und das wird dann ein Schlag ins Gesicht für die sauberen Athleten.»

Schmidt hatte sich wie auch die Mehrheit der Athletenkommission für einen Komplett-Bann ausgesprochen. «Die Vergehen sind jetzt schon wiederholt passiert, und man hat auch nicht das Gefühl, dass sich da wirklich etwas ändert. Da ist eine Grenze überschritten», betonte Schmidt. Nun hoffe er, dass die Massnahmen streng umgesetzt werden.

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