Judo-Skandal: Georgier droht nach Prügel-Attacke lebenslange Sperre
Der Judo-Sport wird von einem handfesten Skandal erschüttert: Akaki Japaridze aus Georgien prügelt den deutschen Olympia-Teilnehmer Timo Cavelius spitalreif.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Judo-Bundesliga ist es zu einem Eklat gekommen.
- Akaki Japaridze prügelt seinen Gegner Timo Cavelius ins Spital.
- Dem Georgier droht eine lebenslange Sperre.
Am Samstagabend spielt sich in der Leipziger Sporthalle Brüderstrasse eine wüste Szene ab. Gastkämpfer Akaki Japaridze aus Georgien geht direkt nach Kampfende auf seinen Gegner Timo Cavelius los.
Japaridze schlägt dreimal mit der Faust auf seinen überraschten Kontrahenten ein. Zuvor provozierte dieser offenbar mit einer Jubelgeste.
Kieferbruch und Zähne verloren
Einem Bericht der «Leipziger Volkszeitung» trägt Cavelius schwere Verletzungen davon. Er verliert zwei Zähne und erleidet einen Kieferbruch. Noch am selben Abend wird er im Unispital operiert.

Cavelius bereitet sich auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2028 vor. Wie lange er nun ausfällt, ist noch unklar.
Übeltäter Japaridze droht womöglich eine lebenslange Strafe durch den Weltverband. Sein Verein könnte mit einer Geldstrafe belegt werden.
In einer Stellungnahme schreiben die Leipziger: «Gewalt hat in unserem Sport keinen Platz. Als Judoka stehen wir für Respekt, Toleranz, Fairness und gegenseitige Achtung.»










