Innenminister Seehofer für gemischte Cheerleading-Gruppen

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Deutschland,

In der Debatte über die Verzicht der Cheerleader beim Basketball-Bundesligisten Alba Berlin plädiert der auch für den Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für gemischte Tänzergruppen.

Horst Seehofer hat sich für gemischte Cheerleading-Gruppen ausgesprochen. Foto: Annegret Hilse
Horst Seehofer hat sich für gemischte Cheerleading-Gruppen ausgesprochen. Foto: Annegret Hilse - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Einen generellen Verzicht auf weibliche Cheerleader lehnt Seehofer ab: «Cheerleading ist ein Sport mit langer und internationaler Tradition.

«Wenn die Besetzung nur mit Frauen als nicht mehr zeitgemäss empfunden wird, könnten wir das verändern», sagte der 70 Jahre alte Seehofer im Interview der «Bild am Sonntag». Gemischte Cheerleading-Teams «verstehen es durchaus zu begeistern. Das würde auch viel stärker unsere Gesellschaft und die Zusammensetzung der Fans abbilden».

Einen generellen Verzicht auf weibliche Cheerleader lehnt Seehofer ab: «Cheerleading ist ein Sport mit langer und internationaler Tradition. Die Vereine müssen jeweils selbst entscheiden.»

Alba Berlin verzichtet mit Beginn der neuen Saison nach 25 Jahren auf die Auftritte der Cheerleader. Der Verein sei «zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt», hatte Albas Geschäftsführer Marco Baldi gesagt. Bei den Heimspielen sei der Eindruck entstanden, «dass Frauen bei Alba vor allem für die tanzende Pausenunterhaltung zuständig sind, während Männer Basketball spielen», meinte Baldi weiter.

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