EM-Bilanz: Schweizer Delegation reist mit 7 Medaillen nach Hause
Am letzten Tag der Leichtathletik-EM kommt keine weitere Schweizer Medaille hinzu. Damit bleibt es bei siebenmal Edelmetall.

Im Überblick
12Schweizer EM-Medaillen
Gold: Angelica Moser (Stabhochsprung), Jason Joseph (110m Hürden), Audrey Werro (800m)
Silber: Dominic Lobalu (10’000m), Simon Ehammer (Weitsprung), Di Tizio-Frey, Hoenke, Pointet, Kora (4x100m)
Bronze: Timothé Mumenthaler
Das lief am Sonntag
Entscheidungen mit Schweiz-Beteiligung:
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Marathon Frauen (Einzel- und Teamwertung) - Fabienne Schlumpf (19.), Fabienne Vonlanthen (26.), Andrea Meier (30.), Samira Schnüriger (33.)
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Marathon Männer (Einzel- und Teamwertung) - Matthias Kyburz (17.), Patrik Wägeli (36.)
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Speerwurf Frauen - Leonie Hügli verpasst eine Medaille als Zehnte deutlich.
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4x100m Mixed - Schweiz: Daryl Bachmann/Géraldine Di Tizio-Frey/William Reais/Fabienne Hoenke laufen in 40,87 Sekunden auf Rang vier.
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4x400m Männer - Schweiz: Dany Brand/Ricky Petrucciani/Haydn Brotschi/Lionel Spitz belegen im Final den achten Platz.
Die Schweiz holt an der EM 2026 in Birmingham insgesamt sieben Medaillen. Damit erreicht die Delegation das kommunizierte Mindestziel.
Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren in Rom holten die Schweizerinnen und Schweizer neun Medaillen.
Heuer ist es dreimal Gold (Werro, Joseph, Moser), dreimal Silber (Lobalu, Ehammer, 4x100 Meter Staffel Frauen) und einmal Bronze (Mumenthaler).

Auch die letzte Schweizer Medaillen-Hoffnung ist verpufft. Die 4x400m-Staffel der Männer verpasst die Top-3 deutlich.
Dany Brand, Ricky Petrucciani, Haydn Brotschi und Lionel Spitz laufen im Final auf Rang acht.
Gold geht an Italien. Grossbritannien und die Niederlande komplettieren das Podest.
Schade! Die Schweizer Mixed-Staffel über 4x100 Meter verpasst die Medaillen knapp. Daryl Bachmann, Géraldine Di Tizio-Frey, William Reais und Fabienne Hoenke laufen auf Rang vier.
Insbesondere der letzte Wechsel von Reais auf Hoenke klappt nicht wünschenswert. Am Ende zeigt die Zeit des Schweizer Teams 40,87 Sekunden an.
Gold geht an Grossbritannien vor Deutschland und Spanien.

Matthias Kyburz läuft im Marathon auf den 17. Rang. Der Schweizer hat eine Zeit von 2:11:42 Stunden. Mit Patrik Wägeli wird der zweite Schweizer im Feld 36. (2:18:38).

Ganz vorne kürt sich der Deutsche Amanal Petros zum Marathon-Europameister (2:09:11). Hinter ihm holen Pietro Riva aus Italien (2:09:18) und der Israeli Gashau Ayale (2:09:21) Silber und Bronze.
Fabienne Schlumpf beendet den EM-Marathon mit einer Zeit von 2:32:11 Stunden auf Rang 19. Fabienne Vonlanthen belegt Rang 26 (2:36:57). Andrea Meier läuft auf Rang 30 (2:38:45), Samira Schnüriger auf Rang 33 (2:39:58).

Gold geht überlegen an die Finnin Alisa Vainio in 2:22:26. Silber holt die Ungarin Lili Anna Vindics-Tóth (2:27:21), Bronze die Britin Abbie Donnelly 2:27:33.
Um die 30-Kilometer-Marke fällt die Verfolgergruppe der Frauen auseinander, kommt dann aber wieder zusammen. An der Spitze liegt mit vier Minuten Vorsprung die Finnin Alisa Vainio. Fabienne Schlumpf hat nach 30,6 Kilometer 5:35 Minuten Rückstand.
Bei den Männer läuft Matthias Kyburz nach über 20 Kilometer in der Spitzengruppe mit.
Während die Frauen bereits seit rund einer Stunde laufen, sind nun auch die Männer in den EM-Marathon gestartet.
Auf Frauen-Seite im Einsatz stehen Fabienne Schlumpf, Andrea Meier, Samira Schnüriger und Fabienne Vonlanthen. Schlumpf rennt nach einer Stunde vorne mit.
Bei den Männern nehmen Matthias Kyburz und Patrik Wägeli teil.
Annik Kälin muss sich an der Leichtathletik-EM mit dem 4. Platz zufrieden geben. Zwischenzeitlich fliessen bei der 26-Jährigen Tränen.
Ganz bitter ist auch ein Blick in die Statistik: Die Punkte-Zahl von Kälin hätte bisher an sämtlichen 26 Europameisterschaften, die ausgetragen wurden, zu Edelmetall gereicht.
Kate O’Connor aus Irland holt sich Gold mit 6751 Punkten.
Auch dies zeigt, dass für Kälin eigentlich viel mehr dringelegen wäre. Ende Juni stellte Kälin einen neuen Schweizer Rekord auf. Das effektive Leistungsvermögen der Bündnerin sind 6819 Punkte. Diese Marke hätte die Gold-Medaille bedeutet.
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