Amnesty: Menschenrechtslage in China deutlich verschlechtert

    DPA
    DPA

    USA,

    Zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Peking sieht Amnesty International keine Fortschritte bei der Menschenrechtslage in China.

    Bemägelt die Menschenrechtslage in China: Amnesty International. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa
    Bemägelt die Menschenrechtslage in China: Amnesty International. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «In vielen Bereichen hat sich die Menschenrechtssituation jedoch gegenüber 2008, als Peking Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele war, deutlich verschlechtert», mahnte die Organisation in einer Mitteilung.

    Frühere Versprechungen in Bezug auf Medien- und Demonstrationsfreiheit seien nicht eingehalten worden.

    «In vielen Bereichen hat sich die Menschenrechtssituation jedoch gegenüber 2008, als Peking Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele war, deutlich verschlechtert», mahnte die Organisation in einer Mitteilung.

    Die Situation in dem Land sei «weiterhin katastrophal», hiess es. «Die internationale Gemeinschaft muss die Olympischen Winterspiele in Peking zum Anlass nehmen, um Verbesserungen der Menschenrechtslage in China zu fordern», verlangte Amnesty International.

    Das Recht auf freie Meinungsäusserung werde in China systematisch mit Füssen getreten, sagte Julia Duchrow, Stellvertreterin des Generalsekretärs von Amnesty International in Deutschland. «Wir fordern die chinesischen Behörden auf, alle Menschen, die nur aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder wegen der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäusserung verfolgt werden oder inhaftiert sind, freizulassen und die gegen sie erhobenen Anklagen fallenzulassen.»

    Die Menschenrechtsorganisation fordert vom Internationalen Olympischen Komitee, darauf zu bestehen, dass die chinesische Regierung ihr Versprechen zur Gewährleistung der Medienfreiheit einhält. Dies betreffe unter anderem den uneingeschränkten Internetzugang für chinesische und internationale Journalisten und Journalistinnen. Darüber hinaus müssten friedliche Proteste während der Olympischen Winterspiele erlaubt sein.

    Kommentare

    Weiterlesen

    SRF
    12 Interaktionen
    Satire-Video
    KI
    62 Interaktionen
    Wegen KI

    MEHR IN SPORT

    Schweizer Nati
    6 Interaktionen
    Nati
    Hatsch
    8 Interaktionen
    Yakin über FC Thun
    Ruefer
    557 Interaktionen
    «Fauxpas» & «Panik»
    NL
    20 Interaktionen
    Mbappé verletzt

    MEHR AUS USA

    albanien Tiktok
    1 Interaktionen
    Limit
    4 Interaktionen
    Washington
    Eine Landkarte zeigt Saudi-Arabien.
    1 Interaktionen
    New York