Zum zehnten Mal in Serie stehen die Berlin Volleys im Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft.
Das Team der Berlin Volleys jubelt nach dem Sieg. Foto: Andreas Gora/dpa
Das Team der Berlin Volleys jubelt nach dem Sieg. Foto: Andreas Gora/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Berlin Volleys sind ins Finale eingezogen und spielen um die deutsche Meisterschaft.

Im entscheidenden dritten Spiel des Playoff-Halbfinals setzte sich die Mannschaft von Trainer Cedric Enard bei den SWD powervolleys Düren mit 3:1 (27:25, 25:21, 22:25, 27:25) durch. Damit beendete der Hauptstadtklub die Serie Best of three mit 2:1-Siegen. Im Finale treffen die Berliner auf den VfB Friedrichshafen. Die erste von maximal fünf Partien findet voraussichtlich am 8. April am Bodensee statt.

Die Volleys gingen in Düren im ersten Durchgang nur zweimal in Führung, zuerst beim 8:7 durch Benjamin Patch und dann nach Abwehr von drei Dürener Satzbällen erst wieder beim 26:25 durch einen Block von Sergej Grankin. Danach nutzten die Gäste gleich ihren ersten Satzball. Zwischenzeitlich waren die Dürener schon mit fünf Punkten davongezogen (16:11). Das Selbstbewusstsein der Berliner stieg. Als Patch nach einem perfekten Überkopf-Pass von Grankin das 17:15 erzielte, war die Basis zum zweiten Satzgewinn gelegt, zumal zwei Aufschlag-Asse von Samuel Tuia und Eder Carbonera in der Schlussphase dem Gegner endgültig aus dem Tritt brachten.

Im dritten Abschnitt gerieten die Gäste nach einer 12:8-Führung durch eine 0:5-Punkte-Serie ins Straucheln. Zwar kamen sie beim 21:20 der Entscheidung über den Finaleinzug schon sehr nahe, doch Düren kämpfte weiter verbissen und schaffte den Anschluss. Die Berliner verspielten in Satz vier erneut einen komfortablen Vorsprung. 16:11 lagen sie vorne, später noch einmal 23:21. Erst mit dem dritten Matchball, von Cody Kessel verwandelt, beendeten die Volleys die Partie endgültig.

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