1200 Teilnehmende an Genfer Seeüberquerung

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Genève,

Rund 1200 Schwimmerinnen und Schwimmer haben am Sonntag an der Seeüberquerung in Genf teilgenommen. Die Online-Anmeldungen für den Anlass waren innerhalb weniger Minuten ausgebucht gewesen.

In Genf fand am Sonntag die Seeüberquerung unter idealen Bedingungen statte.
In Genf fand am Sonntag die Seeüberquerung unter idealen Bedingungen statte. - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Das Ziel sei, Spass zu haben, sagte Olivier Boillat, einer der Organisatoren, wenige Minuten vor dem Start der ersten Schwimmergruppe um 8.00 Uhr. Die rund 1200 Glücklichen, denen es gelungen war, sich im Mai für die zehnte Ausgabe des Anlasses einen Startplatz zu sichern, kamen am Sonntagmorgen bei einer Wassertemperatur von 21,5 Grad tatsächlich voll auf ihre Kosten.

Die Temperatur war ideal. Doch das war keine Selbstverständlichkeit: Der See hatte zwischen Mittwoch und Donnerstag mehr als 7 Grad an Temperatur verloren, sodass sie auf 17,7 Grad sank. Und bei weniger als 18 Grad findet der Anlass aus Sicherheitsgründen nicht statt.

Die Teilnehmenden starteten in vier Gruppen zu je 300 Teilnehmern, je nach Leistungsniveau. Paddler und Kajakfahrer sorgten entlang der gesamten Strecke für Sicherheit. Unter den Schwimmern, die für Sicherheit sorgen, war auch der Olympiamedaillengewinner Jérémy Desplanches. Nur vier Personen mussten wegen Krämpfen oder der Kälte aufgeben.

Diese von der Gruppe «Baigneuses et Baigneurs» des Vereins der Benutzerinnen und Benutzer der Bains de Pâquis organisierte Veranstaltung ist vor allem ein geselliges Beisammensein. Es gibt keine Wertung. Am Ziel können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Zeit erfahren.

Die mit 92 Jahren älteste Teilnehmerin sorgt immer wieder für Bewunderung. Wie die anderen Schwimmerinnen wurde auch sie an den Bains des Pâquis unter dem Jubel des Publikums und im Rhythmus der Trommeln empfangen. Sie benötigte etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten, um die 1800 Meter zwischen Genève-Plage und den Bains des Pâquis zu bewältigen.

Kommentare

User #4344 (nicht angemeldet)

Man sieht, das sind hauptsächlich mittlere Jahrgänge, welche vermutlich in der Schule noch richtigen Schwimmunterricht hatten.

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