Rudi Völler zu Hoeness-Aussagen über Özil: «Ein Tick zu viel»

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    Die harsche Kritik von Uli Hoeness in Richtung Mesut Ösil geht Fussball-Experte Rudi Völler ein wenig zu weit.

    Für Rudi Völler geht die Kritik an Özil zu weit.
    Für Rudi Völler geht die Kritik an Özil zu weit. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rudi Völler versteht die Art und Weise von Mesut Özils Rücktritt nicht.
    • Gleichzeitig ist für ihn Hoeness Kritik am Mittelfeldspieler übertrieben.

    Bei Rudi Völler stösst die Art und Weise des Rücktritts von Mesut Özil aus der Fussball-Nationalmannschaft auf Unverständnis. «Ich hätte mir gewünscht, dass die Erklärung etwas früher gekommen wäre. Es hätte vielleicht ihm selbst geholfen und auch der Öffentlichkeit, die ebenso darauf gewartet hat wie seine Mitspieler», sagte der Sportdirektor des Bundesligisten Bayer Leverkusen in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des TV-Senders Sky.

    «Ein paar Dinge waren nicht ganz verkehrt, aber mehr als die Hälfte war aber etwas übertrieben und Blödsinn von der Seite Özil.» Die harsche Kritik von Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness an Özil geht Völler aber etwas zu weit. «Er ist ja sehr direkt. In der Hinsicht war es vielleicht ein Tick zu viel des Guten», sagte der ehemalige Bundestrainer. Hoeness hatte nach dem Rücktritt Özils unter anderem erklärt: «Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt.»

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