Mesut Özil: Mehrheit der Deutschen sieht keinen Rassismus in Kritik

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Deutschland,

Zwei Drittel der Deutschen bewerten die öffentliche Kritik an Mesut Özil einer Umfrage zufolge nicht als rassistisch.

Dieses Bild kam in Deutschland nicht gut an: Mesut Özil, ehemaliger Fussballnationalspieler der Deutschen, posierte mit dem türkischen Präsidenen Recep Tayyip Erdogan für ein Foto und wurde dafür stark kritisiert.
Dieses Bild kam in Deutschland nicht gut an: Mesut Özil, ehemaliger Fussballnationalspieler der Deutschen, posierte mit dem türkischen Präsidenen Recep Tayyip Erdogan für ein Foto und wurde dafür stark kritisiert. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor seinem Rücktritt wurde Özil für ein Foto mit dem türkischen Präsidenten kritisiert.
  • Die Mehrheit der Deutschen sieht in der Kritik aber keinen rassistischen Hintergrund.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey ergab, dass zwei Drittel der Deutschen die öffentliche Kritik am zurückgetretenen deutsch-türkischen Fussball-Nationalspieler Mesut Özil nicht als rassistisch motiviert bewerten. Wie die «Augsburger Allgemeine» vorab zitierte, beantworteten 66,6 Prozent der ausgewählten Bürger die entsprechende Frage demnach mit «eher nein» oder «nein, auf keinen Fall»..

Weniger als ein Drittel (28,7 Prozent) der Menschen glaubt hingegen, dass die öffentliche Kritik an Özil auch einen rassistischen Hintergrund habe. 4,7 Prozent sind in dieser Sache unentschieden. Runtergebrochen auf die Wähler einzelner Parteien sehen laut Umfrage vor allem Sympathisanten der AfD (87,9), der FDP (76,3) und von CDU und CSU (74,3) keine rassistischen Motive.

Özil hatte in seiner Rücktrittserklärung am Sonntag auch Rassismus-Erfahrungen angeprangert und unter anderem kritisiert, Funktionäre des Deutschen Fussball-Bundes hätten seine türkischen Wurzeln nicht respektiert. Der 29-Jährige vom englischen Topclub FC Arsenal war vor allem wegen seiner Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Vorfeld der Fussball-WM von vielen Seiten attackiert worden.

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