Zürcher Stadtrat streicht seine eigene Lohnobergrenze
Der Zürcher Stadtrat will seine eigene Lohnobergrenze aufheben. Diese wurde nach einer Volksabstimmung vor 25 Jahren eingeführt. Im Gegenzug soll er alle zusätzlichen Entschädigungen aus Verwaltungsräten oder anderen Drittinstitutionen abgeben.

257'457 Franken beträgt die aktuelle Lohnobergrenze für städtische Angestellte pro Jahr, wie der Zürcher Stadtrat am Mittwoch schrieb. Gemäss Lohnband müsste ein Angestellter der höchsten Funktionsstufe aber 296'000 Franken verdienen, heisst es in der Mitteilung.
Der Stadtrat hatte bisher einen festen Lohnansatz von 109 Prozent der Obergrenze, die Stadtpräsidentin 118 Prozent. Künftig soll der Stadtpräsident laut Vorschlag gleich viel verdienen, wie die anderen Stadtratsmitglieder. Die Grenze würde für Angestellte und den Stadtrat aufgehoben.
Das Parlament überwies einen Vorstoss, der die Entschädigungen des Stadtrats in anderen Institutionen für die Stadtkasse einforderte. Diesen Vorstoss will der Stadtrat nun ebenfalls umsetzen.






