Schulleitende im Kanton Zürich erhalten nicht mehr Lohn
Schulleitende im Kanton Zürich werden nicht in eine höhere Lohnkategorie eingestuft. Der Kantonsrat hat am Montag eine entsprechende Änderung der Lehrpersonalverordnung mit 106 zu 65 Stimmen abgelehnt.

Die Mehrheit des Rats folgte damit dem Antrag der Kommission für Bildung und Kultur (KBIK). Die Regierung hätte gewollt, dass Schulleitende neu in die Lohnklasse 22 eingereiht würden. Bislang sind sie in der Lohnklasse 21 eingestuft.
Aus Sicht der AL ist eine «starke Schulleitung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit», wie Nicole Wyss (Zürich) sagte. Gute Führung brauche ausreichend Ressourcen, nicht Überstunden und Mehrarbeit. Die Mehrheit des Rats war aber der Ansicht, dass die Entlöhnung der Schulleitungen bereits heute hoch sei. «Eine weitere Höherstufung ist weder zwingend noch verhältnismässig», sagte beispielsweise Kathrin Wydler (Mitte, Wallisellen).
Mit der nun abgelehnten Änderung der Lehrpersonalverordnung hätten zudem Lehrpersonen in der Berufseinführung mehr Zeit erhalten sollen.






