Zürcher Gemeinden kritisieren private Spitex-Anbieter
Die Gesundheitskonferenz Kanton Zürich wirft privaten Spitex-Firmen ohne Leistungsaufträge von Gemeinden gravierende Mängel bei den Abrechnungen vor. Teilweise sollen zu hohe Abgeltungen in hohe Geschäftsleitungslöhne und Gewinne fliessen.

In einer Stichprobe haben die meisten Betriebe die verlangten Unterlagen zur Kostenrechnung nicht oder nur unvollständig eingereicht und kantonale Vorgaben missachtet, wie die Gesundheitskonferenz Kanton Zürich (GeKoZH) am Mittwochabend mitteilte. Weil der Kanton die Normkosten auch auf Basis dieser Angaben berechne, könnten Gemeinden über die Restkostenfinanzierung zu viel bezahlen.
Gemäss der GeKoZH liefert die Analyse Belege dafür, dass die festgelegten Normkosten nicht den effektiven Pflegekosten entsprechen und deutlich zu hoch sind. Betriebliche Kennzahlen würden zudem zeigen, dass mit den Pflegeerträgen hohe Geschäftsleitungslöhne und Gewinne bezahlt wurden.






