Zuger Kantonsrat will sich gegen Cyberbedrohungen wappnen

Der Kantonsrat hat an seiner Sitzung am Mittwochnachmittag die Debatte über die Cybersicherheit im Kanton aufgenommen. Die Regierung will mit mehreren Massnahmen die digitale Sicherheit im Kanton stärken.

Die Zuger Regierung will sich gegen die zunehmende Cyberbedrohung wappnen. (Symbolbild)
Die Zuger Regierung will sich gegen die zunehmende Cyberbedrohung wappnen. (Symbolbild) - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Im Rahmen der Cybersicherheitsinitiative Zug will der Regierungsrat ein kantonales Kompetenzzentrum für Cybersicherheit aufbauen. Dieses soll Bevölkerung, Firmen und Verwaltung mit Kursen und Beratungen vor Cyberangriffen schützen.

Tom Magnusson (FDP), Präsident der Staatswirtschaftskommission, bezeichnete das Geschäft in der Eintretensdebatte als wichtiges Thema und als «Leuchtturmprojekt».

Das Kompetenzzentrum soll mit verschiedenen Institutionen zusammenarbeiten, darunter die ETH Zürich und die Hochschule Luzern (HSLU).

Die Kosten für das Kompetenzzentrum von 2026 bis 2030 betragen rund 34,2 Millionen Franken. Finanziert werden sollen sie aus Erträgen der OECD-Mindeststeuer.

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