Zug

    Zug soll mehr für Eingliederung von Menschen mit Behinderungen tun

    Für Menschen mit Behinderungen ist es im Kanton Zug nicht einfach, eine Stelle zu finden. An einer Landsgemeinde forderten die Betroffenen die Politik deswegen auf, aktiv zu werden.

    Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen soll gestärkt werden. (Symbolbild)
    Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen soll gestärkt werden. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Die zweite Zuger Inklusive Landsgemeinde tagte am Donnerstag in Anwesenheit von Kantonsrätinnen und Kantonsräten aller Fraktionen. Die Diskussion habe gezeigt, dass Handlungsbedarf bestehe, erklärte Kantonsratspräsident Stefan Moos (FDP) in einer Mitteilung vom Freitag.

    Die Landsgemeinde stellte an die Politik drei Forderungen. Arbeitgebende sollen einen finanziellen Anreiz erhalten, wenn sie einen Menschen mit Behinderung einstellen und dadurch Mehrkosten entstehen.

    Die Landsgemeinde forderte vom Kanton zudem, dass er Unterstützungsangebote für die Stellensuche prüfe. Sie rief zudem die öffentliche Hand auf, selbst mehr Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen und eine Vorbildfunktion einzunehmen.

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