Zug: Polizei erhält zweiten Stützpunkt mit Provisorium und Parkhaus

Die Zuger Polizei erhält in Steinhausen auf dem Areal Hinterberg ein Provisorium mit einem sechsgeschossigen Bürogebäude und einem Parkhaus. Das Kantonsparlament hat in der Schlussabstimmung das Bauvorhaben mit 74 zu 1 Stimme ohne Diskussion genehmigt.

Das Zuger Kantonsparlament hat ein Provisorium mitsamt Parkhaus auf dem Areal Hinterberg in Steinhausen gutgeheissen. (Symbolbild)
Das Zuger Kantonsparlament hat ein Provisorium mitsamt Parkhaus auf dem Areal Hinterberg in Steinhausen gutgeheissen. (Symbolbild) - Keystone/URS FLUEELER

Die Zuger Polizei benötigt dringend mehr Platz für ihre Mitarbeitenden. An ihrem Hauptstützpunkt auf dem Areal «An der Aa» in Zug mussten in den vergangenen Jahren verschiedene Infrastrukturen der Polizei und der Staatsanwaltschaft ausgelagert werden. Als die Zuger Polizei 1999 den Hauptstützpunkt bezog, zählte sie 177 Mitarbeitende. Heute sind es gemäss Bericht an das Parlament 280.

Mit dem Ja zum Bauvorhaben wird in Steinhausen ein auf zehn Jahre ausgerichteter provisorischer Bürobau mit Parkhaus erstellt. Das Salzlager, das dafür weichen muss, wird durch drei Salzsilos ersetzt.

Die Regierung rechnet für das Projekt, das Ende 2029 bezogen werden soll, mit Gesamtkosten von 45,8 Millionen Franken. Der grösste Budgetposten entfällt auf das Provisorium, das mit 25 Millionen Franken veranschlagt ist.

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